Patrick Friedl fordert höhere Kontrolldichte für Mülltourismus!

Stellungsname zu „Gips-Müll“ Recherche von Mainpost und Nürnberger Nachrichten!

Patrick Friedl, MdL und Sprecher für Naturschutz und Klimaanpassung der Grünen-Landtagsfraktion: „Angesichts bereits rechtskräftiger Verurteilungen bei einem Müllskandal aus Weiden in der Oberpfalz, mit illegaler Müllbeseitigung in tschechischen Wäldern, deren Rückholung Bayern Millionen Euro kosten kann, erwarten wir eine bessere öffentliche Information, verstärkte Kontrolldichte und höhere behördliche Sensibilität gegenüber Mülltourismus und möglichen umweltstrafrechtlich relevanten Vorgängen. Die Kontrollbehörden sind jetzt gefordert und müssen sich die Vorgänge um Gips-Müll-Transporte nach Tschechien genau anschauen. Zugleich sollte endlich eine Schwerpunkt-Staatsanwaltschaft für Umweltdelikte gebildet werden, die sich dann spezialisiert auch um die strafrechtliche Aufarbeitung von Müll-Skandalen kümmern kann.

Hier der Zitat aus der MainPost zur „Gips-Müll“ Recherche:

„Patrick Friedl, Grünen-Landtagsabgeordneter aus Würzburg, verweist auf den Müllskandal in der Oberpfalz: Vergangene Woche wurde ein Entsorgungsunternehmer aus Weiden zu viereinhalb Jahren Haft verurteilt, weil er illegal mehr als 700 Tonnen Müll in Tschechien abgeladen hatte. Angesichts dessen, „erwarten wir eine bessere öffentliche Information, verstärkte Kontrolldichte und höhere behördliche Sensibilität gegenüber Mülltourismus und möglichen umweltstrafrechtlich relevanten Vorgängen“, schreibt Friedl. Die Kontrollbehörden müssten sich jetzt auch die Vorgänge um die Gipsmülltransporte nach Tschechien genau anschauen. „Zugleich sollte endlich eine Schwerpunkt-Staatsanwaltschaft für Umweltdelikte gebildet werden, die sich spezialisiert auch um die strafrechtliche Aufarbeitung von Müllskandalen kümmern kann“, fordert Friedl.