Patrick Friedl in der Süddeutschen Zeitung am 11.08.2026

Angesichts der Hitzewelle in Bayern wurde Patrick Friedl in der Süddeutschen Zeitung mit folgenden Worten zitiert:

„Die Gruppe, die es am härtesten trifft und die unter schwierigsten Verhältnissen lebt, bekommt am wenigsten Lobbyarbeit und Aufmerksamkeit“, sagt Patrick Friedl, Sprecher für Naturschutz und Klimaanpassung der Grünen im Bayerischen Landtag. Friedl hat deswegen der Bayerischen Staatsregierung eine Anfrage zu „Hitze und soziale Ungleichheit“ gestellt. Die Antwort, die er gerade erhalten hat, findet er „hochinteressant“. Andere würden „ernüchternd“ dazu sagen. Vom Modellvorhaben „Klimagerechte Städte“ ist da die Rede, dem ein Praxis-Check „ab Mitte 2026“ folge. Allein: „Wir haben kein Erkenntnisproblem. Wir wissen genau, was zu tun ist. Wir machen es halt einfach nicht“, sagt Friedl dazu. Bäume pflanzen zum Beispiel, und zwar sehr viele, Beton- und Asphaltflächen entsiegeln und stattdessen Grünzonen schaffen, Flüsse von ihrem Kanalbecken befreien, Dächer begrünen und Sonnensegel auf Straßen und Plätze aufspannen. Selbst ein Grundschüler kann ja mittlerweile die Maßnahmen durchdeklinieren, die in Städten Kühle bewirken könnten.

„Wir wollen, dass der Freistaat Bayern in der Gemeindeordnung ausspricht, dass Klimaanpassung eine Pflichtaufgabe ist. Denn dann muss der Freistaat für die Finanzierung sorgen“, sagt Friedl dazu.

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