Schriftliche Anfrage: Funktionsfähigkeit des Grünzugs Hachinger Tal als Frischluftschneise für München 1 Juli 20203 Juni 2025 Das Landesentwicklungsprogramm schreibt vor, dass bei Konflikten zwischen Raumnutzungsansprüchen und ökologischer Belastbarkeit den ökologischen Belangen Vorrang zu leisten ist. Auch im Münchner Regionalplan wird die Freihaltung der noch vorhandenen Freiräume um den Hachinger Bach (Hachinger Tal) gefordert. Allgemein sollen bei der räumlichen Entwicklung klimatische Gebietseigenschaften berücksichtigt werden. Außerdem wurde im Februar 2017 ein „Bürgergutachten zur Entwicklung der Region München“ vom Regionalen Planungsverband durchgeführt. Als besonders wichtig und zukunftsrelevant wurden die Funktionen von Freiräumen hervorgehoben, vorhandenes Grün solle erhalten bleiben oder sogar ausgebaut werden.Dabei gilt es, das Stadtklima und die Frischluftzufuhr gerade vor dem Hintergrund der Klimaüberhitzung für künftige Generationen zu sichern.Durch ein Bebauungsvorhaben der Gemeinde Neubiberg ist die Kaltluftleitbahn bei Unterbiberg, mit sehr hoher bioklimatischer Bedeutung für mehr als hunderttausend Menschen im Münchner Süden, gefährdet. Dazu befragten Claudia Köhler, Christian Hierneis und ich die Staatsregierung. Die Anfrage und Antwort finden Sie hier.