BR-Radiobeitrag zu Schwammstädten und Schwammlandschaften

Schwammlandschaft Baum Fluss
Friedl: "Um unsere Städte klimaresilienter zu machen müssen wir mehr Regenwasser integrieren und dafür dringend Flächen entsiegeln." Foto: Pixabay
Schwammlandschaft Baum Fluss

Für einen Beitrag zu Schwammstädten und Schwammlandschaften wurde MdL Patrick Friedl, Sprecher für Naturschutz und Klimaanpassung der Grünen Landtagsfraktion, von Bayern 2 interviewt.

Den Beitrag finden Sie hier voller Länge. Ein kurzer Ausschnitt:

„Überhaupt sei das die Idee, Städte klima-resilienter zu machen: Mehr Regenwasser integrieren. Doch dafür müssten Flächen dringend entsiegelt werden, fordert Patrick Friedl, Experte für Klimaanpassung bei den Landtags-Grünen. Es gebe Städte, die seien inzwischen zu über 60 Prozent betoniert und asphaltiert. Gleiches gelte für die Landbewirtschaftung, auch hier müsse entsiegelt werden.

„Wir brauchen wieder Hecken und Feldraine, wir müssen unsere Moore dringend wieder schützen und vernässen“, warnt Fried. Alles, was Wasser aufnehmen und speichern könne, müsse wieder ausgebaut werden. „Wenn wir da hinkommen, dann haben wir wieder Wasser zur Verfügung, um zu bewässern.“

Weitere Informationen zur Flächenversiegelung in Bayern:

Patrick Friedl: „Wenn Umweltminister Glauber hier auf 9,23 Hektar (in 69 von 2056 Bayerischen Kommunen) entsiegelte Flächen verweist, so hätte er hinzufügen sollen, dass die Staatsregierung hierfür vier (!) Jahre Förderung gebraucht hat. Zum Vergleich: Täglich werden in Bayern mehr Fläche versiegelt (ca. 10 bis 11 Hektar pro Tag) als hier in vier Jahren mittels 39,8 Millionen Euro Förderung entsiegelt werden konnte. Wir brauchen endlich klare, starke und verbindliche Flächensparziele und eine wesentlich bessere Finanzierung der Kommunen um den Prozess der fortschreitenden Versiegelung endlich umzukehren!“