Schriftliche Anfrage: Konsequenzen aus dem Hitzesommer 2018 für den künftigen Gesundheits- und Bevölkerungsschutz in Bayern

Die schriftliche Anfrage richtet sich an die Staatsregierung zu den Auswirkungen des Hitzesommers 2018 auf den Gesundheits- und Bevölkerungsschutz in Bayern. Besonders im Fokus stehen vulnerable Gruppen wie ältere, isoliert lebende oder pflegebedürftige Menschen, Personen mit chronischen Erkrankungen, Säuglinge und Kleinkinder sowie Menschen in Außenberufen.

Kernpunkte der Anfrage sind:

  • Erkenntnisse über hitzebedingte Belastungen und deren Folgen für besonders gefährdete Personengruppen.
  • Maßnahmen zur Sicherstellung optimaler klimatischer Bedingungen in Einrichtungen des Gesundheitswesens (Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Arztpraxen) und Bildungswesens (Schulen, Kindertagesstätten, Hochschulen) während Hitzeperioden.
  • Auswirkungen hitzebedingter Luftbelastungen (z. B. Ozon, Feinstäube, Stickoxide, Pollen, Schimmelpilzsporen) und daraus abgeleitete Konsequenzen.
  • Verstärkte Ausbreitung von Zwischenwirten wie Zecken und Mücken, wärmeliebenden Pflanzen und Tieren sowie hitzebedingte Infektionsrisiken in Wasser und Lebensmitteln.
  • Handlungsnotwendigkeiten zum UV-strahlungsbedingten Gesundheits- und Arbeitsschutz für Personen in Außenberufen und die daraus resultierenden Konsequenzen für die Landespolitik.

Die Anfrage zielt darauf ab, den Handlungsbedarf im Gesundheits- und Bevölkerungsschutz bei zunehmenden Hitzebelastungen transparent zu machen.

Die Antwort der Staatsregierung.