Patrick Friedl

Mitglied des Bayerischen Landtags
Sprecher für Naturschutz und Klimaanpassung

Patrick Friedl fordert mehr Umweltschutz der Staatsregierung

Der Einsatz von Recyclingpapier in den Ministerien der Söder-Regierung ist weiterhin ungenügend. Das zeigt eine aktuelle Anfrage (Anhang) des naturschutzpolitischen Sprechers der Landtags-Grünen Patrick Friedl. Im Jahr 2019 erreichte erstmals kein Ministerium mehr eine Quote von 100 Prozent Recyclingpapier. „Das ist völlig unverständlich“, so Patrick Friedl, „der Einsatz von Recyclingpapier spart 60 Prozent Energie und ist effektiver Umweltschutz.“

Trotz einer Empfehlung des Bayerischen Landesamts für Umwelt sei der Einsatz von Recyclingpapier sogar in der Staatskanzlei von 71 Prozent im Jahr 2016 auf nur 54 Prozent im Jahr 2019 eingebrochen, kritisiert Patrick Friedl. „Die schwarz-orange Staatsregierung will bis 2030 eine klimaneutrale Staatsverwaltung, doch im Detail hapert es ganz erheblich. Ministerpräsident Söder sollte nicht Bäume umarmen, sondern Bäume schonen durch 100 Prozent Recyclingpapier in der Staatskanzlei.“

Die Ministerien stehen nicht besser da. Das Ministerium für Unterricht und Kultus empfiehlt den Schulen nachdrücklich, Recyclingpapier zu verwenden, kommt selbst aber nur auf eine Recyclingpapier-Quote von unter elf Prozent. Im Ministerium für Gesundheit und Pflege sind es aktuell sogar nur fünf Prozent. Beim Papierverbrauch pro Kopf liegt das Justizministerium mit 47 Kilogramm vorn, es folgt die Staatskanzlei mit 42 Kilogramm und selbst das Digitalministerium kommt noch auf stolze 34 Kilogramm.

„Die schwarz-orange Regierung kommt ihren eigenen Vorgaben nicht nach“, kritisiert Patrick Friedl. Die Bayerische Staatsregierung schreibe in Ihren Richtlinien zum Umweltschutz in Behörden (2014): Die Berücksichtigung von Umweltaspekten bei der Beschaffung ist nicht Option oder gar vernachlässigbar, sondern rechtliche Pflicht. „Es wird höchste Zeit, dass sie dieser Pflicht auch nachkommt“, so Patrick Friedl.

Link: https://www.km.bayern.de/lehrer/meldung/6507/recyclingpapier-schont-die-umwelt.html

Hier der Link zur Anfrage der Grünen Landtagsfraktion: [Papierverbrauch]

 

Vier Landtagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen haben sich in Gesprächen an der Universität Würzburg und der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) in Veitshöchheim mit Experten über digitale Unterstützungsmöglichkeiten für die fränkischen Weinbauern in Zeiten des Klimawandels ausgetauscht.

Die Digitalisierung schreitet in allen Bereichen der Landwirtschaft kontinuierlich voran, so auch im unterfränkischen Weinbau. Deshalb trafen sich die Grünen Landtagsabgeordneten Benjamin Adjei, Patrick Friedl und Paul Knoblach zu einem Informationsgespräch mit Prof. Andreas Hotho und Prof. Heiko Paeth von der Universität Würzburg. Andreas Hotho als Koordinator des Zentrums Künstliche Intelligenz und Klimaforscher Heiko Paeth präsentierten den Vertreter*innen der Grünen Ansätze und Perspektiven, wie mit Hilfe von großen Datenmengen aus Wetteraufzeichnungen und aus der Erdbeobachtung die Entwicklung des Weinbaus sichtbar gemacht werden kann. Patrick Friedl, Sprecher der grünen Landtagsfraktion für Naturschutz und Klimaanpassung, interessierte sich dabei vor allem für die Herausforderungen, die sich aus dem schnell fortschreitenden Klimawandel für den Weinbau ergeben.

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MdL Patrick Friedl kritisiert Ablehnung der CSU/FW Mehrheit eines Antrags zur Prüfung und Umsetzung von Naturwaldflächen im Umweltausschuss des Bayerischen Landtags

„In der heutigen Sitzung des Umweltausschusses vertut die CSU/FW-Mehrheit wieder einmal eine Chance für den Natur- und Artenschutz im Spessart und lässt ihren Worten keine Taten folgen“, so Patrick Friedl, Grünen-Landtagsabgeordneter aus Würzburg und Ausschussmitglied. Was im Abschlussbericht des Runden Tisches zum Artenschutz zugesagt worden sei, nämlich dass einige tausend Hektar zusätzlich aus der Nutzung genommen würden, um Lücken zu schließen im Spessart, Steigerwald, den Donau- und Isarauen, wird für den Spessart jetzt wieder abgelehnt. „Die halsstarrige Haltung der Staatsregierung zum wichtigen Naturschutz im Spessart ist mir unverständlich“, so der Naturschutz-Politiker. Was im Steigerwald, im Irtenberger Wald bei Würzburg und den Donau- und Isarauen möglich sei, müsse auch im Spessart möglich sein. „Wir erwarten, dass die Staatsregierung jetzt handelt“, so Friedl. Jetzt müsse die Prüfung abgeschlossen werden und Naturwaldflächen im Spessart ausgewiesen werden. Friedl: „Wir werden weiter Druck auf die Staatsregierung machen, damit die wertvollen Waldbiotope mit ihren alten Baumbeständen und seltenen Tierarten geschützt werden. Die Staatsregierung muss zu ihrem Wort stehen!“

 Auch im Mainecho [Link] und der MAINPOST [Link] wurde das Thema aufgegefriffen.

Unterfränkische Landtags-Grüne fordern schnellere Hilfen zur Rettung der Tiere

Lesen Sie dazu auch den Artikel auf der Homepage der [Mainpost] und hier der Beitrag beim [Bayerischen Rundfunk]

Schweinfurt/Würzburg Feldhamster hat es in den 1970er Jahren noch so viele gegeben, dass sie gejagt werden mussten. Seit Ende 1980 steht das Nagetier in Deutschland und Bayern aber auf der Roten Liste und ist damit ein weiteres Beispiel dafür, dass neben Trockenheit, Wassermangel und massiven Landverlust auch immer mehr Arten bedroht sind. Beim Feldhamster ist die kontinuierliche Veränderung in der Landwirtschaft weg vom Getreide hin zum Anbau von immer mehr Feldgemüse der maßgebliche Grund für die alarmierende Verringerung der Bestände.

„Der Feldhamster braucht aber Körner“, sagte der Schweinfurter Abgeordnete der Landtags-Grünen, Paul Knoblach laut einer Pressemitteilung bei einem Termin mit seinen unterfränkischen Kollegen Patrick Friedl (Würzburg) und Kerstin Celina (Kürnach) auf einem Weizenacker von Bernd Schraut (Fährbrück) in Schwanfeld (Landkreis Schweinfurt). Der Biolandwirt ist seit Jahren und mit einigem Erfolg beim 2013 aufgelegten Feldhamsterprogramm dabei, baut auf 10 Meter breiten Streifen Getreide an und lässt es bis Oktober stehen. Dem Feldhamster und ebenfalls bedrohten Rebhuhn gefällt das, sie finden in diesen Schutzstreifen Nahrung und vor allem Deckung und vermehren sich.

Mit ihrem geballten Auftritt wollen die drei MdL zum einen weitere Landwirte animieren, es Schraut gleich zu tun, zum zweiten die Staatsregierung zu mehr Aktivitäten und größerem Tempo bei den Hilfen auffordern. „Die braucht der unterfränkische Feldhamster, sonst ist er wegen Zersiedelung und Zerschneidung der Landschaft, der Intensivierung der Landwirtschaft und deshalb fehlendem Futterangebot nicht überlebensfähig“, sagte der naturschutzpolitische Sprecher der Landtags-Grünen, Patrick Friedl. Schraut selbst macht nach eigener Aussage weniger des Geldes wegen mit, sondern „um die Bestände zu sichern“.

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