Patrick Friedl

Mitglied des Bayerischen Landtags
Sprecher für Naturschutz und Klimaanpassung

„In der ohnehin angespannten Grundwassersituation müssen Entnahmen zum Schutz unseres lebenswichtigen Grundwassers engmaschig und zuverlässig kontrolliert werden“, fordert MdL Patrick Friedl. Foto: Nicolas Weisensel

In einer Pressemitteilung fordern die unterfränkischen Landtagsabgeordneten Kerstin Celina, Patrick Friedl und Paul Knoblach gemeinsam mit dem rechtspolitischen Sprecher der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Toni Schuberl eine „lückenlose Aufklärung auf allen Ebenen“ der Vorkommnisse rund um die Ungereimtheiten bei der Messung der entnommenen Grundwassermenge an einer landwirtschaftlichen Entnahmestelle in Bergtheim (Landkreis Würzburg) und haben diesbezüglich eine Schriftliche Anfrage an die Staatsregierung gestellt.

Die MAINPOST berichtete u.a. am 09.09.2022.

Laut Medienberichten zeigte die Wasseruhr eines Brunnens am Freitag, den 19. August 2022, 1800 Kubikmeter bzw. 1,8 Millionen Liter Wasser mehr an als zwei Tage später am Sonntag, den 21. August. Der Betreiber des Brunnens erklärte laut Presse, dass das Wasser aufgrund eines fehlgestellten Schiebers in den Brunnen gepumpt worden sein muss, dass die Uhr fehlerhaft aufgehängt war und rückwärtslief.

„Das wertvolle Grundwasser ist ein Gemeingut und besonders zu schützen“, so Paul Knoblach. „In der ohnehin angespannten Grundwassersituation müssen Entnahmen zum Schutz unseres lebenswichtigen Grundwassers engmaschig und zuverlässig kontrolliert werden“, fordert Patrick Friedl. „Wer weiß, ob das schon das Ende des Skandals ist. Wir werden weiter Augen und Ohren offenhalten, denn es steht beispielsweise auch noch die Frage im Raum, ob einzelne Brunnen eventuell so tief gebohrt sind, dass sie auch darunterliegende Wasserschichten erreichen. Der Fall muss lückenlos aufgeklärt werden.“, so Kerstin Celina. Und Toni Schuberl fügt hinzu: „Wasserdiebstahl ist während einer Dürre kein Kavaliersdelikt. Ich erwarte, dass auch die Staatsanwaltschaft diese Fälle überprüft, und zwar in ganz Bayern.“

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Der grüne Landtagsabgeordnete Patrick Friedl referierte auf Einladung des grünen Kreisverbandes Main-Spessart zu den Themen: "Hitze und Starkregen - Klimaanpassung tut not!“

Auf der einen Seite nehmen die Hitzetage mit Tropennächten stark zu und zwar schneller, als vor Jahre noch prognostiziert. Auf der anderen Seite gibt es immer mehr Starkregenereignisse mit Sturzfluten und Stürmen. „Das ist in der Summe eindeutig eine Folge der Klimaerhitzung“, stellt Friedl anhand von Grafiken zu Beginn seines Vortrages fest. Hitze und Dürre würden inzwischen in Unterfranken zum Alltag gehören. Einschränkungen in der Landwirtschaft mit schlechteren Erträgen und weiteren Schäden im Wald seien die Folge. Hier brauche es zeitnah Klimaanpassungsstrategien, damit sowohl die Artenvielfalt als auch die Ernährung der Bevölkerung sichergestellt werden können. Friedl: „Deshalb ist die regionale umsetzungsorientierte Klimaforschung so wichtig“, weshalb er sich gemeinsam mit vielen Landtagskolleginnen und Kollegen aus Unterfranken für ein Würzburger Zentrum für angewandte Klimaforschung stark mache.

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Patrick Friedl

MdL Patrick Friedl, Sprecher für Naturschutz und Klimaanpassung der Grünen Landtagsfraktion in Bayern, im Gespräch über die bayerische Klima- und Energiepolitik sowie Trockenheit und Hitze in Unterfranken.

Hier finden Sie das gesamte Interview mit der MAINPOST vom 05.08.2022.

Patrick Friedl: "Es ist doch absurd, dass eine Staatsregierung, die die Verantwortung dafür trägt, in welch misslicher Lage wir uns in Bayern befinden, permanent nach Berlin zeigt, anstatt sich endlich den eigenen Aufgaben zu stellen. Ich kann mir das nur so erklären, dass damit von der eigenen Arbeitsverweigerung in den letzten Jahren abgelenkt werden soll."

Umweltausschuss des Bayerischen Landtags besuchte Nationalpark Berchtesgaden – Patrick Friedl: „Blaupause dafür, wie Menschen und Region profitieren!“

„Der Steigerwald bringt alles mit, was ein herausragender Nationalpark braucht“, sagt Patrick Friedl, Sprecher für Naturschutz und Klimaanpassung der Landtags-Grünen. „Er hat eine einzigartige Artenvielfalt. Er ist wie eine Arche Noah für anspruchsvolle Buchenwaldarten, die viele alte Baumriesen brauchen. Er verfügt damit über die natürliche Vegetation Bayerns, die bisher viel zu wenig geschützt wird. Doch in Sachen Nationalpark befindet sich der Freistaat seit mehr als vier Jahrzehnten im Dornröschenschlaf. Die Söder-Regierung muss diesen Fluch jetzt durchbrechen und den Weg für einen dritten Nationalpark frei machen!“

Der Umweltausschuss des Bayerischen Landtags besuchte gestern den Nationalpark Berchtesgaden. Patrick Friedl: „Bayern braucht mehr solcher großflächiger Wildnisgebiete, in denen sich die Natur ungestört entwickeln kann. Der Nationalpark Berchtesgaden ist ebenso wie der Nationalpark Bayerischer Wald eine Blaupause dafür, wie Menschen und Region profitieren. Ein Nationalpark Steigerwald, der als Magnet für naturnahen Tourismus und Umweltbildung wirkt, wird ein großer Gewinn für ganz Franken.“

Patrick Friedl: „Die Menschen in Bayern wollen einen dritten Nationalpark*, es ist längst überfällig, dass die Bayerische Staatsregierung und der Bayerische Landtag ihnen diesen Wunsch erfüllen.“

*Hintergrund: Eine repräsentative Umfrage hat die beeindruckend hohe Zustimmungsrate pro Nationalpark unter den Bürgerinnen und Bürgern u.a. im Steigerwald belegt. Eine große Mehrheit will einen Nationalpark vor der eigenen Haustür. Beauftragt wurde die Studie von den Landtags-Grünen in Kooperation mit dem Förderverein Nationalpark Ammergebirge e.V. und dem Verein Nationalpark Steigerwald e. V. Hier alle Ergebnisse.

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