Patrick Friedl

Mitglied des Bayerischen Landtags
Sprecher für Naturschutz und Klimaanpassung

MdL Patrick Friedl kritisiert Ablehnung der CSU/FW Mehrheit eines Antrags zur Prüfung und Umsetzung von Naturwaldflächen im Umweltausschuss des Bayerischen Landtags

„In der heutigen Sitzung des Umweltausschusses vertut die CSU/FW-Mehrheit wieder einmal eine Chance für den Natur- und Artenschutz im Spessart und lässt ihren Worten keine Taten folgen“, so Patrick Friedl, Grünen-Landtagsabgeordneter aus Würzburg und Ausschussmitglied. Was im Abschlussbericht des Runden Tisches zum Artenschutz zugesagt worden sei, nämlich dass einige tausend Hektar zusätzlich aus der Nutzung genommen würden, um Lücken zu schließen im Spessart, Steigerwald, den Donau- und Isarauen, wird für den Spessart jetzt wieder abgelehnt. „Die halsstarrige Haltung der Staatsregierung zum wichtigen Naturschutz im Spessart ist mir unverständlich“, so der Naturschutz-Politiker. Was im Steigerwald, im Irtenberger Wald bei Würzburg und den Donau- und Isarauen möglich sei, müsse auch im Spessart möglich sein. „Wir erwarten, dass die Staatsregierung jetzt handelt“, so Friedl. Jetzt müsse die Prüfung abgeschlossen werden und Naturwaldflächen im Spessart ausgewiesen werden. Friedl: „Wir werden weiter Druck auf die Staatsregierung machen, damit die wertvollen Waldbiotope mit ihren alten Baumbeständen und seltenen Tierarten geschützt werden. Die Staatsregierung muss zu ihrem Wort stehen!“

 Auch im Mainecho [Link] und der MAINPOST [Link] wurde das Thema aufgegefriffen.

Unterfränkische Landtags-Grüne fordern schnellere Hilfen zur Rettung der Tiere

Lesen Sie dazu auch den Artikel auf der Homepage der [Mainpost] und hier der Beitrag beim [Bayerischen Rundfunk]

Schweinfurt/Würzburg Feldhamster hat es in den 1970er Jahren noch so viele gegeben, dass sie gejagt werden mussten. Seit Ende 1980 steht das Nagetier in Deutschland und Bayern aber auf der Roten Liste und ist damit ein weiteres Beispiel dafür, dass neben Trockenheit, Wassermangel und massiven Landverlust auch immer mehr Arten bedroht sind. Beim Feldhamster ist die kontinuierliche Veränderung in der Landwirtschaft weg vom Getreide hin zum Anbau von immer mehr Feldgemüse der maßgebliche Grund für die alarmierende Verringerung der Bestände.

„Der Feldhamster braucht aber Körner“, sagte der Schweinfurter Abgeordnete der Landtags-Grünen, Paul Knoblach laut einer Pressemitteilung bei einem Termin mit seinen unterfränkischen Kollegen Patrick Friedl (Würzburg) und Kerstin Celina (Kürnach) auf einem Weizenacker von Bernd Schraut (Fährbrück) in Schwanfeld (Landkreis Schweinfurt). Der Biolandwirt ist seit Jahren und mit einigem Erfolg beim 2013 aufgelegten Feldhamsterprogramm dabei, baut auf 10 Meter breiten Streifen Getreide an und lässt es bis Oktober stehen. Dem Feldhamster und ebenfalls bedrohten Rebhuhn gefällt das, sie finden in diesen Schutzstreifen Nahrung und vor allem Deckung und vermehren sich.

Mit ihrem geballten Auftritt wollen die drei MdL zum einen weitere Landwirte animieren, es Schraut gleich zu tun, zum zweiten die Staatsregierung zu mehr Aktivitäten und größerem Tempo bei den Hilfen auffordern. „Die braucht der unterfränkische Feldhamster, sonst ist er wegen Zersiedelung und Zerschneidung der Landschaft, der Intensivierung der Landwirtschaft und deshalb fehlendem Futterangebot nicht überlebensfähig“, sagte der naturschutzpolitische Sprecher der Landtags-Grünen, Patrick Friedl. Schraut selbst macht nach eigener Aussage weniger des Geldes wegen mit, sondern „um die Bestände zu sichern“.

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GRÜNE informieren sich beim Besuch des VINAQUA-Projektes in Volkach über zukunftsfähige Gemeinschaftsprojekte

Lesen Sie dazu auch folgenden Artikel auf der Homepage der [Mainpost]

In Volkach fällt in einem Jahr 550 Liter Niederschlag auf einen Quadratmeter Boden. In Israel sind es 600 Liter, in Kalifornien 306 Liter. Der Niederschlag würde in Volkach ausreichen, um die Reben ein Jahr mit Wasser zu versorgen, wenn er gleichmäßig fallen würde. Das tut er aber nicht: Der meiste Niederschlag fällt im Winter und bei Starkregenereignissen im Sommer. Der Boden kann jedoch nicht so viel Wasser auf einmal aufnehmen, dadurch fließt viel Wasser ungenutzt in den Kanal und in den Fluss.

Hinzu kommt die Klimaerhitzung: MdL Patrick Friedl aus Würzburg, Sprecher für Klimaanpassung, erinnert beim gemeinsamen Besuch der unterfränkischen GRÜNEN beim VINAQUA-Projekt in Volkach daran, dass die schlimmsten wissenschaftlichen Prognosen zur Klimaerwärmung in den letzten drei Jahren bereits eingetroffen sind. Patrick Friedl: „So hat sich die Temperatur seit 2018 in Unterfranken bereits um über 2 Grad erhöht gegenüber dem Referenzeitraum 1961 bis 1990. Der Niederschlag ist dramatisch rückläufig und gleichzeitig ist die Verdunstung in den Weinbergen und auf den Äckern gestiegen. Trockenheit und Dürre drohen unsere ständigen Begleiterinnen zu werden. „Die Herausforderungen für Weinbau, den Gartenbau und die Landwirtschaft im Allgemeinen sind riesig“, sagt der Landtagsabgeordnete Paul Knoblach aus Garstadt im Landkreis Schweinfurt: „Weder die Winzer, noch die Landwirte, noch die Trinkwasserversorger können die daraus resultierenden Probleme alleine lösen, wir brauchen hier geeignete Gemeinschaftsprojekte für die Region“.

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Grüne Maßnahmen zur Klimaanpassung – Patrick Friedl: Jetzt loslegen, um Bayerns Kommunen für die Klimaüberhitzung zu wappnen

Das am Ende der Pressemitteilung erwähnte Dokument finden Sie als .pdf [hier]

„Erneut liegt ein sehr heißer Sommer hinter uns. Auch andere Extremwetterereignisse nehmen deutlich zu. Die Auswirkungen der Klimakrise sind so weit fortgeschritten, dass neben vorbeugenden Klimaschutz dringend Maßnahmen zur Anpassung an die Klimaerhitzung umgesetzt werden müssen“, erklärt der Sprecher für Naturschutz und Klimaanpassung der Landtags-Grünen, Patrick Friedl. „Dafür ist es jetzt allerhöchste Zeit. Bayern ist hier schlecht vorbereitet. Denn bisher hat die Söder-Regierung viel zu wenig unternommen, um unsere Kommunen zu unterstützen.“

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