{"id":205,"date":"2020-02-24T19:05:44","date_gmt":"2020-02-24T19:05:44","guid":{"rendered":"https:\/\/patrick-friedl.de\/wps\/2020\/02\/24\/landtagsabgeordnete-zu-besuch-im-dzhi\/"},"modified":"2020-02-24T19:05:44","modified_gmt":"2020-02-24T19:05:44","slug":"landtagsabgeordnete-zu-besuch-im-dzhi","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/patrick-friedl.de\/wps\/2020\/02\/24\/landtagsabgeordnete-zu-besuch-im-dzhi\/","title":{"rendered":"Landtagsabgeordnete zu Besuch im DZHI"},"content":{"rendered":"<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-204\" src=\"http:\/\/patrick-friedl.de\/wps\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/thumbnail_c_Michael_Kohlhaas.jpg\" alt=\"Landtagsabgeordnete zu Besuch im DZHI\" class=\"caption\" title=\"Foto: Michael Kohlhaas\" width=\"1280\" height=\"960\" srcset=\"https:\/\/patrick-friedl.de\/wps\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/thumbnail_c_Michael_Kohlhaas.jpg 1280w, https:\/\/patrick-friedl.de\/wps\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/thumbnail_c_Michael_Kohlhaas-300x225.jpg 300w, https:\/\/patrick-friedl.de\/wps\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/thumbnail_c_Michael_Kohlhaas-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/patrick-friedl.de\/wps\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/thumbnail_c_Michael_Kohlhaas-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/>\n<p><strong>Die beiden W\u00fcrzburger Landtagsabgeordneten von B\u00dcNDNIS 90\/DIE GR\u00dcNEN Kerstin Celina und Patrick Friedl bekamen Einblick in die vielf\u00e4ltigen T\u00e4tigkeitsbereiche des Deutschen Zentrums f\u00fcr Herzinsuffizienz (DZHI) am Universit\u00e4tsklinikum W\u00fcrzburg.<\/strong><\/p>\n<p>Auf Einladung des Deutschen Zentrums f\u00fcr Herzinsuffizienz in W\u00fcrzburg erhielten die Landtagsabgeordneten Patrick Friedl und Kerstin Celina eine F\u00fchrung durch das Zentrum. Ebenfalls dabei waren Dr. Sandra Vorlova aus dem Kreisvorstand W\u00fcrzburg-Stadt und die Fraktionsvor-sitzende der Gr\u00fcnen im Stadtrat Barbara Lehrieder.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Zun\u00e4chst besichtigten die Teilnehmenden die einzelnen Abteilungen des DZHI. Der Rundgang startete mit Prof. Dr. Stefan St\u00f6rk durch die Ambulanz und die sogenannte \u201eUntersuchungsstra\u00dfe\u201c. Hier wird die \u201eSTAAB-Studie\u201c durchgef\u00fchrt. 5.000 von der Stadt W\u00fcrzburg zuf\u00e4llig ausgew\u00e4hlte Einwohner*innen werden \u00fcber m\u00f6glichst viele Jahre beobachtet, um die Entwicklung des Gesundheitszustandes und der einzelnen Stadien einer m\u00f6glichen Herzinsuffizienz zu erforschen. Prof. Dr. Andreas Buck, Direktor der Klinik f\u00fcr Nuklearmedizin, zeigte den G\u00e4sten die Abteilung Nuklearmedizin, in der gering radioaktive Marker eingesetzt werden, um zuk\u00fcnftige Medikamente zur Bildgebung verbessern zu k\u00f6nnen. Kerstin Celina erhielt die Aufgabe, mithilfe eines Messger\u00e4tes die Radioaktivit\u00e4t im Blick zu behalten. Da in den Labors des DZHI nur sehr geringe Mengen radioaktiver Elemente eingesetzt werden, schlug es nat\u00fcrlich nicht aus. Mit Prof. Dr. Laura Schreiber begaben sich die Teilnehmenden zum 7Tesla-Magnetresonanztomographen. Der 20 Tonnen schwere MRT z\u00e4hlt weltweit zu den modernsten medizin-technischen Ger\u00e4ten. Es soll in den n\u00e4chsten Jahren helfen, bessere nicht-invasive Verfahren zur Bildgebung vom menschlichen Herzen zu entwickeln. Als letzte Station f\u00fchrte Prof. Dr. Brenda Gerull die Teilnehmenden durch die Labore, in denen genetische Erkrankungen des Herzens erforscht werden.<\/p>\n<p>Danach f\u00fchrte Prof. Dr. Christoph Maack im Rahmen einer Gespr\u00e4chsrunde die Eindr\u00fccke aus den einzelnen Abteilungen zusammen und gab den Teilnehmenden einen \u00dcberblick \u00fcber das wissenschaftliche Konzept des DZHI. An dieser Diskussion nahmen auch der \u00c4rztliche Direktor des Universit\u00e4tsklinikums W\u00fcrzburg Prof. Dr. Georg Ertl und der Direktor der Medizinischen Klinik und Poliklinik I Prof. Dr. Stefan Frantz teil.<\/p>\n<p>Patrick Friedl, Sprecher f\u00fcr Naturschutz und Klimaanpassung der Gr\u00fcnen im Bayerischen Landtag, erhoffte sich vom DZHI besonders Erkenntnisse zum Zusammenhang zwischen der zunehmenden Sommerhitze und dem erh\u00f6hten Risiko f\u00fcr einen Herzinfarkt. Wissenschaftler*innen der Universit\u00e4t Augsburg hatten hierzu eine Studie durchgef\u00fchrt, die zeigt, dass das Risiko aufgrund zu hoher Temperaturen einen Herzinfarkt zu erleiden, in den letzten Jahren gestiegen ist. \u201eAuch hier sehen wir die Bedrohung, die die Klimaerhitzung f\u00fcr uns alle darstellt\u201c, betonte Friedl. Kerstin Celina, Sprecherin f\u00fcr Sozialpolitik, psychische Gesundheit und Inklusion hob besonders das Pilotprojekt der sogenannten Discharge Heart Failure Nurse hervor, die die Patient*innen auch nach einem Klinikaufenthalt weiter betreuen. Diese speziell geschulten Pflegekr\u00e4fte erkl\u00e4ren Betroffenen und Angeh\u00f6rigen bspw. wie sie sich gesund ern\u00e4hren, bewegen und Zeichen einer m\u00f6glichen Herzerkrankung erkennen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Zum Abschluss der Gespr\u00e4chsrunde diskutierten die Teilnehmer*innen noch die anstehenden Herausforderungen f\u00fcr das DZHI, denn es stehen die Gespr\u00e4che f\u00fcr die k\u00fcnftigen finanziellen Grundlagen f\u00fcr die Arbeit des DZHI an. Friedl und Celina sagten ihre Unterst\u00fctzung bei diesen Gespr\u00e4chen zu. \u201eDas DZHI ist eine medizinische Einrichtung, deren Bedeutung weit \u00fcber Bayern hinaus geht\u201c, sagte Friedl. \u201eMit seiner zukunftsweisenden Kombination aus Forschung und praktischer Anwendung der Ergebnisse bei der Behandlung von Patient*innen ist das DZHI ein herausragendes Beispiel, wie die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Versorgung unter einem Dach aussehen sollte\u201c.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die beiden W\u00fcrzburger Landtagsabgeordneten von B\u00dcNDNIS 90\/DIE GR\u00dcNEN Kerstin Celina und Patrick Friedl bekamen Einblick in die vielf\u00e4ltigen T\u00e4tigkeitsbereiche des Deutschen Zentrums f\u00fcr Herzinsuffizienz (DZHI) am Universit\u00e4tsklinikum W\u00fcrzburg. 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