Patrick Friedl

Stadtrat in Würzburg

Würzburger Grüne läuteten mit Auftaktveranstaltung ihren Wahlkampf ein

Mit ihrer Auftaktveranstaltung auf dem Oberen Markt starteten die Würzburger Grünen offiziell ihren Wahlkampf zur Landtags- und Bezirkswahl am 14. Oktober. Acht Kandidatinnen und Kandidaten präsentierten die Grünen in Stadt und Land aktuell auf ihren Wahlplakaten für die beiden Wahlen. Alle Acht warben auch gemeinsam für den Start in den Wahlkampf unter dem Motto „Klimaschutz ist wählbar“, allen voran die unterfränkischen Spitzenkandidat*innen zur Landtagswahl MdL Kerstin Celina und Stadtrat Patrick Friedl. Unterstützt wurden sie dabei von der Bundestagabgeordneten Lisa Badum aus Forchheim, die auch klimapolitische Sprecherin ihrer Fraktion ist. Sie hatte ein großes Lob für die Würzburger Grünen parat: „Eure hervorragende politische Arbeit hat sich längst weit über Unterfranken hinaus herumgesprochen. Ihr steht für Klimaschutz, Inklusion und Haltung“.

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Neu gegründetes lokales Aktionsbündnis hofft auf Zulassung des Volksbegehrens - Nächstes Treffen am Mittwoch, 18. Juli, um 18:30 Uhr im Gasthof Lutz in Giebelstadt

Jüngst hat sich in Würzburg für die Region ein lokales Aktionsbündnis „Betonflut eindämmen“ gegründet. Aktuell wird das Bündnis von neun Parteien und Organisationen unterstützt. Ziel des Bündnisses ist es, mit zum Erfolg des Volksbegehrens gegen den Flächenfraß in Bayern beizutragen. Zu gleichberechtigten Sprecherinnen wurden beim Gründungstreffen Edith Sachse von der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), Wolf von Bodisco der Kreisvorsitzende der ÖDP und Patrick Friedl der Bezirksvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen bestimmt. Grüne, ÖDP und AbL hatten gemeinsam auch im Sommer 2017 die bayernweite Initiative für das Volksbegehren ergriffen.

Nun erwartet das lokale Aktionsbündnis gespannt die morgige Entscheidung des Bayerischen Verfassungsgerichtshofs am 17. Juli, nachdem die Bayerische Staatsregierung das Volksbegehren wegen Bedenken gegen die Verfassungsmäßigkeit im April vorgelegt hat. Patrick Friedl ist überzeugt, dass das Volksbegehren bestätigt werden wird: „Das Volk kann als Gesetzgeber bestimmen, dass der tägliche Flächenverbrauch auf unter fünf Hektar pro Tag festgelegt werden kann. Wir können und dürfen den weiteren ausufernden Flächenfraß nicht zulassen.“ Wolf von Bodisco ergänzt: „Im Jahr wird in Bayern eine Fläche zubetoniert, die mehr als der Hälfte Würzburgs entspricht. So verbauen wir unseren Kindern und Enkeln die Zukunft. Damit müssen wir Schluss machen.“

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Volles Haus beim "Grünen Gespräch" der Würzburger Grünen

Über 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer unterhielten sich am vergangenen Donnerstag mit dem Grünen Stadtrat und Landtagskandidaten Patrick Friedl und dem stellvertretenden Vorsitzenden des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) in der Region Mainfranken - Rhön Aljoscha Labeille über die Anforderungen einer zukunftsfähigen Verkehrspolitik für Würzburg. Ausgangspunkt der angeregten und anregenden Diskussion war die These Friedls, dass die Mobilitätswende für die Abdeckung der Mobilitätsbedürfnisse der Würzburgerinnen und Würzburger sorgen muss, dabei aber gleichzeitig weniger Verkehr in der Stadt erzeugt werden soll. Labeille bekräftigte den Unterschied zwischen Mobilität und Verkehr und gab mit dem Dreischritt "vermeiden - verlagern - verbessern" die Themen öffentlicher Nahverkehr, Radfahrer und Fußgänger vor.

Friedl und Labeille waren sich einig, dass parallel zum Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs das Verkehrsaufkommen durch den autogebundenen Individualverkehr reduziert werden müsse und dass Autos unverhältnismäßig viel Platz im Stadtraum beanspruchten. Dies teilten so auch viele der Gäste. Patrick Friedl: „Eine längst überholte Stadtplanung gab in der Vergangenheit dem Autoverkehr in den Städten den Vorrang. So sind heute die meisten Gehwege zugeparkt, die Radwege zu schmal oder nicht vorhanden und die Fußgängerinnen und Fußgänger mit ihren Rechten und ihrer Bedeutung für den Verkehr kaum noch gesehen.

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Unterfränkische GRÜNE: Mit Mischung aus Erfahrenen und Jungen in die Landtagswahl

Am 3. Februar haben die GRÜNEN in Schweinfurt die Reihenfolge ihrer Kandidat*innen auf der Unterfranken-Liste für die Landtagswahl in geheimer Wahl bestimmt. Geleitet wurde die Versammlung vom Landesvorsitzenden Eike Hallitzky. Er stimmte die Kandidat*innen und Delegierten bereits auf den Wahlkampf ein: „Die Zeiten absoluter Mehrheiten sind auch in Bayern vorbei. Wir Grüne wollen nach der Landtagswahl Bayern mit gestalten mit einer Politik, die unsere natürlichen Lebensgrundlagen erhält, statt sie zu zerstören, und die unser soziales Miteinander stärkt, statt es zu spalten.“

Angeführt wird die Liste von Kerstin Celina. Sie ist bereits als Abgeordnete im Bayerischen Landtag und dort für Sozial-, Jugend- und Arbeitsmarkt zuständig. Der langjährige Würzburger Stadtrat und Bezirksvorsitzende der GRÜNEN Patrick Friedl wurde auf Platz 2 der Liste gewählt. Celina und Friedl haben somit sehr gute Chancen im Herbst gemeinsam in den Landtag einzuziehen.

Für die Landtagsabgeordnete Celina steht die sozialpolitische Wende im Vordergrund. „Alleinerziehende und ihre Kinder sind überdurchschnittlich häufig arm und haben schlechte Perspektiven, aus dem Kreis von hohen Ausgaben und geringen Einnahmen herauszukommen. Sie schultern die ganze Last für ihre Familie alleine, die Paare auf zwei Schultern verteilen können“, so Celina in ihrer Bewerbungsrede. Steigende Mieten und Wohnungsnot träfen Alleinerziehende aber auch kinderreiche Familien besonders hart, so Celina, und mahnt hier mehr sozialen Wohnungsbau und Unterstützung durch den Bayerischen Staat an.

Kerstin Celina (Stimmkreiskandidatin Würzburg Land):„ Wir brauchen mehr Unterstützung für Frauenhäuser und Beratungsangebote. Frauen, die mit ihren Kindern vor ihren Männern fliehen müssen, haben große Probleme, neu anzufangen.“

Kerstin Celina wurde ohne Gegenkandidatin von der Versammlung mit gut 90 Prozent auf Platz 1 der Grünen Liste gewählt.

Patrick Friedl ist bekannt durch sein unterfrankenweites Engagement für Klimaschutz. „Beim Klimaschutz brauchen wir Radikalität. Die Klimakrise ist die größte Bedrohung unseres Planeten“, zitierte Friedl die frisch gewählte Bundesvorsitzende der Grünen, Annalena Baerbock. Der 47jährige Ehe-, Familien- und Lebensberater wies in seiner Rede auf die vielen Klimaschutz-Projekte hin: Stromspeicher und Power-To-Gas-Anlagen wie in Haßfurt, Nahwärmenetze wie in Miltenberg, Photovoltaik- und Windkraftanlagen überall in Unterfranken. Damit es beim Ausbau der Windkraft weitergehen könne, forderte Friedl: „Das 10 H-Gesetz muss wieder weg.“ Und bei 5,5 Milliarden Rücklagen im Bayerischen Haushalt sei genug Geld vorhanden, um gute Förderprogramme für mehr Klimaschutz zu machen, so Patrick Friedl (Stimmkreiskandidat Würzburg Stadt).

Der Nationalpark Steigerwald liegt Friedl, Mitarbeiter von MdB Dieter Janecek, besonders am Herzen: „Es gibt längst eine Mehrheit für den Nationalpark Steigerwald und wir werden den Nationalpark ganz oben auf die Naturschutz-Agenda im Landtag setzen.“ Auch die Mobilitätswende ist Friedl wichtig: „Das Ziel heißt Null-Emission - keine Klimagase mehr in die Luft blasen.“ Dafür müssten Elektrobusse stärker gefördert, Radwegenetze ausgebaut, Takte im Nahverkehr verdichtet, neue Straßenbahnen gebaut, Bahnstrecken elektrifiziert (z. B. von Miltenberg nach Aschaffenburg) und Bahnstrecken reaktiviert werden (z.B. die Steigerwaldbahn über Gerolzhofen und die Bachgaubahn nach Großostheim). „Die Bahn muss auch in der Fläche Zukunft haben“, so Friedl.

Bei einem Gegenkandidaten wurde Patrick Friedl mit 74,5 Prozent auf Platz 2 gewählt.

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von links: Christa Götsch, Kerstin Celina, Patrick Friedl, Karen Heußner und Gerhard Müller (Foto: Josef Schmid)

Patrick Friedl ist zum dritten Mal der Direktkandidat der Würzburger Grünen bei der Landtagswahl im kommenden Herbst - und dieses Mal darf er sich auch berechtigte Hoffnungen machen, ins Maximilianeum einzuziehen. Der 47-Jährige blieb bei der Aufstellungsversammlung für den Stimmkreis Würzburg-Stadt ohne Gegenkandidat und wurde einstimmig nominiert. [...]

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Grüne Bayern

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