Patrick Friedl

Mitglied des Bayerischen Landtags
Sprecher für Naturschutz und Klimaanpassung

Patrick Friedl verbrachte mit 40 interessierten Gästen einen Tag im Spessart: thematisch drehte sich alles um den Klimawandel und seine Folgen, die auch bei uns angekommen sind und sich u.a. in einem massiven Waldsterben Ausdruck verleihen. Die Termine dieses Tages boten allen Besuchern die Möglichkeit, Informationen aus 1. Hand zu erhalten und viele Frage zu stellen. Unser Dank gilt allen, die uns begleitet haben und natürlich den Experten vor Ort, die sich Zeit nahmen, uns Rede und Antwort zu stehen.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie auf der Homepage der [Mainpost]

FFF - FridaysForFuture und am Dienstag auch FlorentiniForFuture

Der vergangene Dienstag stand in der Florentini - Schule in Gemünden ganz im Zeichen der Klimakatastrophe und des Klimaschutzes

In unterschiedlichen Workshops und für unterschiedliche Altersklassen wurde das zentrale Thema Klima beleuchtet und aufgearbeitet. Das taten die Schüler nicht alleine mit ihren Lehrern, sie hatten dazu verschiedene Akteure eingeladen: Politiker, Vertreter der FridaysForFuture (u.a. aus Würzburg), ebenso wie Ende Gelände Würzburg, PETA und WATU (Würzburg Aktiv für Tiere und Umwelt). Mit viel Interesse und Enthusiasmus gingen die jungen Klimaschützer ans Werk, fragten, stellten Ideen vor und verdeutlichten das Problem mit seinen vielfältigen Auswirkungen.

MdL Patrick Friedl folgte der Einladung ebenfalls gerne. Er zeigte sich beeindruckt von den Schülern: "Sie stellen die richtigen Fragen und es ist großartig und wichtig, dass sie uns Druck machen. Ich bin froh und dankbar, dass ich eingeladen wurde und sehr gerne hierher gekommen."

Man kann davon ausgehen, dass der Klimaschutz die Schüler der Florentini-Schule, auch angeregt durch diesen abwechsungsreichen und spannenden Tag, noch lange beschäftigen wird. Einige sind bereits in Gruppen und Organisationen aktiv, zahlreiche weitere haben nun jede Menge Ansprechpartner, Ideen und Motivation, um sich einzusetzen und aktiv einzubringen.

In der Presse fand der "Klima-Tag" ebenfalls Anklang. Folgen Sie den beiden Links, um weitere Informationen und Fotos zu erhalten.

[Main-Echo]

[Main-Post]

Pressemitteilung

Würzburg/Schweinfurt/München, 28. April 2019

Erfolg am runden Tisch: Mehr Naturschutz im Spessart und Steigerwald

Grünen-MdL Celina, Friedl und Knoblach begrüßen Zwischenschritt auf dem Weg zum dritten Nationalpark

Wie am Freitag vom runden Tisch für Artenschutz berichtet, wollen die Bayerischen Staatsforsten „einige Tausend Hektar Staatswald zusätzlich aus der Nutzung nehmen“, um u.a. die Naturwälder im Spessart und Steigerwald „deutlich zu ergänzen“. So steht es im Abschlussbericht zum runden Tisch. Grünen-MdL Paul Knoblach, Kerstin Celina und Patrick Friedl begrüßen diese Ankündigung als wichtigen Zwischenschritt auf dem Weg zu einem Nationalpark in Franken, dem dritten in Bayern. „Wir danken unserem grünen Verhandlungsteam für seinen erfolgreichen Einsatz am runden Tisch für deutlich mehr Naturwaldflächen in Spessart und Steigerwald. Gerade der lange und intensive Einsatz der Befürworter*innen für mehr Naturschutz und einen Nationalpark im Steigerwald wird so endlich gewürdigt und anerkannt“, so der naturschutzpolitische Sprecher der Grünen-Landtagsfraktion, Patrick Friedl. „Nachdem mit einer Lex Steigerwald das Naturschutzgesetz in Bayern extra geändert wurde, um das damalige Naturschutzgebiet „Der Hohe Buchene Wald“ wieder aufzuheben, ist die jetzige Umkehr sehr zu begrüßen“, so MdL Paul Knoblach aus Garstadt. MdL Kerstin Celina: „Artenschutz und Naturschutz muss in ganz Bayern ankommen, und wir in Unterfranken haben in unseren Wäldern die besten Voraussetzungen dafür. Genau deshalb waren ja der Steigerwald, der Spessart und die Rhön als Standorte für einen dritten Nationalpark in Bayern im Gespräch.“ Mit zusätzlichen Naturwald-Flächen werde die Grundlage gelegt für einen späteren dritten Nationalpark im Norden Bayerns, sind die drei Grünen-MdL Celina, Friedl und Knoblach überzeugt.

Pressemitteilung

Würzburg/Karlstadt/München, 19. April 2019

MdL Celina und Friedl: "B26n für Region Würzburg verkehrspolitisch falsch"

In einer gemeinsamen Stellungnahme äußern sich die beiden grünen Landtagsabgeordneten Kerstin Celina (Kürnach) und Patrick Friedl (Würzburg) zur weiteren Planung der B26n

MdL Celina: „Jetzt ist die Katze aus dem Sack! Der Bund will die B 26n in jedem Fall durchbauen!“ Damit sei nicht nur der Landkreis Main-Spessart betroffen sondern zu einem späteren Zeitpunkt auch der Landkreis Würzburg. Wovor die B 26n-Gegner*innen immer gewarnt hätten, sei nun Gewissheit.

Auf der derzeitigen B 26 seinen momentan täglich bis zu 6.500 Fahrzeuge unterwegs, auf der B 26n sollen es bis zu 15.000 sein, wenn sich dann vorläufig in Karlstadt endet. Die B 26n werde Verkehr anziehen und schaffe damit Verkehrsprobleme im Landkreis Main-Spessart, die es ohne sie gar nicht geben würde. Celina: „Es kann gar keine gute Linienführung geben, hinterher werden andere Anwohner unter mehr Verkehr leiden, der vorher gar nicht da gewesen ist. Das nachgeordnete Straßennetz von Staats- und Kreisstraßen wird höher belastet.“ Hierfür gebe es bisher keine konkreten Lösungsansätze. Die vorgesehene Trasse führe mitten durch wertvolle Naturbereiche und zerstöre das Landschaftsbild. „Wer glaubt, mit kleineren Korrekturen an der Trassenführung könne alles gut werden, redet große Probleme in unangemessener Weise klein.“

Die Bayerische Staatsregierung freue sich über dramatisch falsche Weichenstellungen im Verkehr in der Region Würzburg, kritisiert der Würzburger Grünen-MdL Patrick Friedl zum verkündeten Ende des Linienbestimmungsverfahren bei der B 26n. Während Verkehrsminister Dr. Hans Reichhart sich begeistert äußere über den Fortgang der Planungen zur B 26n-Westumgehung um Würzburg, wolle die Bahn die Steigerwaldtrasse entwidmen und verkaufen und lasse sich bei der Reaktivierung der Mainschleifenbahn von Würzburg nach Volkach „bitteln und betteln“. Grünen-MdL Patrick Friedl, Sprecher für Naturschutz und Klimaanpassung seiner Fraktion: „So geht Verkehrspolitik von vorgestern - Straßenbau bejubeln und die Bahn weiter abhängen. Hat der Bauminister schon bemerkt, dass wir mitten im Klimawandel sind? Die Landschaft dörrt aus, die Landwirtschaft hat drastische Ernteausfälle, die Wälder beginnen abzusterben, unsere Ortschaften überhitzen, das Wasser geht uns aus und die Bayerische Staatsregierung macht Verkehrswende verkehrt herum für mehr Auto und weniger Bahn.“

„Purer Hohn“ ist nach Friedl die Begründung dafür aus dem Bauministerium. Dieses lobt, dass „die B 26n in Zukunft das Autobahndreieck West von A3/A81 zum Autobahnkreuz Werneck A7/A70 verknüpft“. „Kennt der Bauminister seinen Straßenatlas nicht? Die Strecke ist bestens verknüpft über das Autobahnkreuz Biebelried. Sie ist zugleich auch noch kürzer als die Strecke über die geplante B 26n. Wer sollte hier also fahren? Um warum sollte man Autos von einer bestehenden Autobahn über eine neue Bundesstraße zur zusätzlichen verkehrlichen Belastung in eine Region ziehen? Und wer soll eine Trasse nutzen die länger ist und auf der langsamer gefahren werden muss?“ fragt Friedl erbost. Um die Antwort selbst zu geben: „Niemand braucht dafür die B26n. Sie ist hierzu überflüssig, verkehrspolitisch falsch und klimapolitisch ein Armutszeugnis für die Bayerische Staatsregierung.“

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