Patrick Friedl

Mitglied des Bayerischen Landtags
Sprecher für Naturschutz und Klimaanpassung

Webinar Starkregen: Vor Sturzfluten schützen. Von Fließpfad- und Starkregengefahrenkarten zum kommunalen Sturzflutrisikomanagement

Starkregen: Vor Sturzfluten schützen. Von Fließpfad- und Starkregengefahrenkarten zum kommunalen Sturzflutrisikomanagement

Durch die Klimaüberhitzung werden Extremwetter immer häufiger. Dazu gehört nicht bloß steigende Hitze, sondern auch vermehrte Starkregenereignisse und daraus folgende Sturzfluten. Darauf müssen wir unsere Kommunen vorbereiten. Über dieses Thema sprach MdL Patrick Friedl mit Dr. Maria Kaiser online am Mittwoch, dem 18.05.2022.

Dr. Maria Kaiser ist ehemalige langjährige Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Hydrologie und Flussgebietsmanagement an der TU München (TUM) in der Forschung im Bereich Hochwasser/Sturzfluten. Heute tätig als Location Intelligence Expert bei der thaltegos GmbH.

Die Präsentation "Der praktische Nutzen von Starkregengefahrenkarten" von Dr. Maria Kaiser können Sie hier als PDF herunterladen.

Patrick Friedls Präsentation mit dem Titel "Starkregen - Vor Sturzfluten schützen" finden Sie hier als PDF-Datei.

 

Sehen Sie sich hier das ganze Webinar als Videoaufzeichnung an:

 

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Windenergie in Bayern

Die CSU will im Landtag die Abstandsregeln für Windräder in Bayern lockern. Doch für eine echte Energiewende genüge das nicht, sagen unterfränkische Experten und MdL Patrick Friedl. "Um wirklich unabhängig von fossilen Energieträgern zu werden, muss mehr passieren", resümiert etwa die Industrie- und Handelskammer (IHK) Würzburg-Schweinfurt. Hier finden Sie den entsprechenden Artikel der Main-Post.

Auch Patrick Friedl, Sprecher für Naturschutz und Klimaanpassung der Grünen in Bayern, kommt in dem Artikel zu Wort. Aus der Main-Post:

Patrick Friedl (Grüne): Söders Windkraft-Beschluss "mit nichts Substanziellem hinterlegt"

Es sei Aufgabe der Söder-Regierung, über die Landesplanung eine gerechte Lastenverteilung beim Windkraft-Ausbau sicherzustellen, mahnt auch der Würzburger Grünen-Abgeordnete Patrick Friedl: "Aber auch hier bremst die CSU." Insgesamt sei der CSU-Beschluss "mit nichts Substanziellem hinterlegt". Söder reagiere damit nur "auf politischen und öffentlichen Druck".

"Je näher die Landtagswahl rückt, desto mehr neue Windräder wird Söder wohl ankündigen", kritisiert Friedl. Realistisch seien die nun genannten 800 neuen Anlagen mit diesem Beschluss aber nicht. Der Würzburger Grüne glaubt deshalb auch nicht, dass Bundesklimaminister Robert Habeck (Grüne) die bayerischen Vorschläge reichen werden: "Wenn hier nichts Substanzielles nachgelegt wird, wird es wohl eine deutliche Ansage geben."

Bereits im März hatte Patrick Friedl die Bayerische Staatsregierung in einer Anfrage zum Plenum zur Ausnahme der 10H-Regelung für Vorranggebiete befragt. Patrick Friedl kommentiert: "Rund vier Wochen nach meiner Anfrage hat sich die Regierungsfraktion endlich ein Stück bewegt, aber das reicht bei Weitem nicht aus. Es bleibt abzuwarten, was nun wirklich konkret passiert. Zwingend notwendig ist jetzt vor allem eine rasche gesetzliche Umsetzung." Bei ihrer nachösterlichen Fraktionsklausur am 21.- und 22.04.2022 haben die Bayerischen Grünen ein Konzeptpapier zur Zukunft der Bayerischen Industrie beschlossen und darin ebenfalls die 10H-Regelung kritisiert. Dort heißt es:

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Wie ist es, ein Landtagsmandat mit der Rolle als Familienvater zu vereinbaren und welche Unterstützung ist dabei nötig?

Friedl: "Heute ist ein gutes Beispiel dafür, dass die Vereinbarkeit von Familie und Politik nicht einfach ist. Sie erwischen mich an einem freien Tag für die Familie. Heute Morgen hatte ich aber auch schon zwei Anrufe aus meinem Büro. Die Politik ist darauf angelegt, immer sofort und aktuell verfügbar zu sein. Meine Familie muss da sehr viel Rücksicht nehmen, wofür ich sehr dankbar bin. In den vergangenen Jahren hat sich sehr viel auf Digitales umgestellt. Dadurch bin ich physisch zwar häufiger anwesend, aber real nicht, weil ich zum Beispiel in digitalen Sitzungen bin, die gern mal den gesamten Tag in Anspruch nehmen.

Bis zu meinem Landtagsmandat haben meine Frau und ich uns die Betreuung unserer Tochter geteilt. Ab dem Moment, wo ich in den Landtag gewählt wurde, war aber klar: Das ist so nicht mehr möglich. Ich habe den Eindruck, dass es von Außenstehenden eher Respekt als Ablehnung dafür gibt, dass man als politisch Verantwortlicher versucht, zum Beispiel bei Schul- und Arztterminen der Tochter präsent zu sein. Alleinerziehend im politischen Amt zu sein, kann ich mir nur schwer vorstellen. Wie soll das gehen? Da bräuchte es zusätzlich feste Betreuungspersonen. Die zeitlichen Belastungen und Abwesenheitszeiten auf Terminen sowie im Landtag in München machen das nur schwer möglich."

Die Mainpost berichtete am 18.03.2022

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