Patrick Friedl

Mitglied des Bayerischen Landtags
Sprecher für Naturschutz und Klimaanpassung

Überführung des Würzburger Zentrums für Angewandte Energieforschung e.V. (ZAE Bayern) immer noch auf dem Abstellgleis - Stiftung Umweltenergierecht erhält institutionelle Förderung aus dem Bund

Hier geht`s zum MAINPOST-Bericht:
Zufall oder Absicht? Söder-Regierung hat kein Geld für Klimaforscher in Würzburg

Die heutige Antwort der Staatsregierung auf eine Anfrage von Grünen-MdL Patrick Friedl, Sprecher für Klimaanpassung, "zeigt, dass der Forschungsstandort Würzburg von der Staatsregierung ohne Not vernachlässigt wird", so Friedl. Im bereits dritten Jahr nach der beschlossenen Überführung des ZAE in neue Trägerstrukturen herrscht für das ZAE in Würzburg immer noch Unsicherheit über die weitere Struktur und Finanzierung.

Das ZAE ist ein Forschungsinstitut, das angewandte Forschung an der Schnittstelle zwischen Grundlagen und Industrie betreibt. Dort werden Methoden und Systeme entwickelt, die durch intelligente und effiziente Nutzung Erneuerbarer Energien CO2-Neutralität ermöglichen, um so dem Klimawandel entgegenzuwirken. Friedl: "Das ZAE Würzburg müsste erfunden werden, wenn es es nicht schon gäbe. Das ZAE ist genau das, was wir brauchen um das vom Ministerpräsidenten im Juli vor einem Jahr erklärte Ziel der Klimaneutralität bis 2040 und der von der Staatsregierung angestrebten klimaneutralen Staatsverwaltung bis 2028 erreichen zu können. Es ist ein Armutszeugnis für die Staatsregierung und ein unerträglicher Schwebezustand für die Forschenden!“ Im November wurde das notdürftig grundsanierte neue Bayerische Klimaschutzgesetz im Vorentwurf vorgelegt, aber bis jetzt ist nichts weiter geschehen. "Unser Energieforschungsstandort Würzburg droht schwer wieder gut zu machenden Schaden durch die Unsicherheit für die Zukunft der Forscherinnen und Forscher zu nehmen", so Friedl.

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Mit der bayernweiten Gesprächsreihe "No Limits on Tour" möchte Kerstin Celina, Sprecherin für Sozialpolitik, Inklusion und psychische Gesundheit der grünen Fraktion in Bayern, die Aufmerksamkeit auf die verschiedenen Bereiche des gesellschaftlichen Lebens lenken, in denen es noch an Barrierefreiheit mangelt.

Während der Diskussion im Felix-Fechenbach-Haus mit Kerstin Celina, Sanne Kurz, Sprecherin für Kultur und Film, und Patrick Friedl, dem direktgewählten Landtagsabgeordneten für Würzburg-Stadt, zeigt sich durch Erfahrungsberichte von Menschen mit Behinderung, dass das noch in vielen Bereichen so ist. Auch in Kunst und Kultur.

Trotz der Ankündigungen des damaligen Ministerpräsidenten Seehofer (CSU) und seines Nachfolgers Söder (CDU), Bayern sei bis 2023 in allen Bereichen barrierefrei, ist es bis dahin noch ein langer Weg.

Dazu Patrick Friedl:
"Es krankt an den finanziellen Mitteln, die die Stadt, die die Kommunen, zur Verfügung haben und die wir kommunal für die Teilhabe zur Verfügung stellen. Deswegen kommen wir mit unseren öffentlichen Einrichtungen nur sehr langsam voran. Auch hier ist der Freistaat Bayern gefordert. Da hilft es nicht, dass 2013 ein Ziel 'Bayern barrierefrei 2023' von Ministerpräsident Seehofer ausgegeben wurde. Entscheidend sind die Mittel, die die Regierung und die Regierungsfraktionen zur Erreichung dieses Ziels zur Verfügung stellen. Diese haben nicht ansatzweise gereicht".

Die Mainpost berichtete am 21. Mai 2022.

Der Muster-Antrag wurde erstellt auf Basis eines GRIBS-Muster-Antrags von www.gribs.net

Die Gemeinde ... / Die Stadt ... möge beschließen:

Die Gemeinde ... / Die Stadt ... wird beauftragt, in Abstimmung mit dem zuständigen Wasserwirtschaftsamt ein nach 2.1.6. der Richtlinien für Zuwendungen zu wasserwirtschaftlichen Vorhaben (RZWas 2021) förderfähiges Konzept zum kommunalen Sturzflut Risikomanagement auf den Weg zu bringen, auszuschreiben und die entsprechenden kommunalen Haushaltsmittel zu ermitteln und einzustellen.

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Gemeinsam mit MdL Kerstin Celina, Sprecherin für Sozialpolitik, Inklusion und psychische Gesundheit der Grünen in Bayern, besuchte Patrick Friedl, Sprecher für Naturschutz und Klimaanpassung, die Kita in Gaukönigshofen.

Dort ist ein neues Konzept für die Kitaverpflegung gestartet: Frischküche als umfassendes Lernfeld. Die Kinder sollen einen respektvollen Umgang mit Ressourcen lernen und gleichzeitig lebenspraktische Fähigkeiten vermittelt bekommen. Den Kindern soll das Essen nicht nur schmecken, es soll auch gesund und nachhaltig sein. Die Mahlzeiten werden in die pädagogische Arbeit eingebettet und sollen für alle Eltern bezahlbar sein.

Auf Patrick Friedls Frage hin, ob das Konzept auch über die Räume der Einrichtung hinaus in die Familien und die Gesellschaft wirkt, erhält er ein eindeutiges Ja von den Veranstaltern. Die Kinder probieren viele neue Dinge und das auch Zuhause. 

Hier finden Sie den Bericht der Mainpost vom 18. Mai 2022.

Unter Weiterlesen finden Sie eine kleine Bildergalerie des Besuchs:

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