Patrick Friedl

Mitglied des Bayerischen Landtags
Sprecher für Naturschutz und Klimaanpassung

Öl auf Packpapier - ohne Titel - undatiert - Joseph Haburaj

 

Regierungsfraktionen lehnen Grünen-Anträge zu Wasserschutz und Klimaanpassung in Bayern ab

Die CSU und Freie Wähler stellen sich quer bei Grundwasserschutz, strukturiertem Auenschutz, Modellregionen für Schwammlandschaften und einer konsequenten Unterstützung von Klimaanpassung in den Kommunen in Bayern. Im Umweltausschuss des Bayerischen Landtags lehnten die Regierungsfraktionen heute vier Anträge der Grünen Landtagsfraktion zu Wasserschutzgebieten, der Weiterführung des Auenprogramms, für Schwammlandschaften und klimaangepasste Kommunen ab. Diese haben zum Ziel, die Wasserschutzgebiete in Bayern für einen besseren Schutz des Grundwassers auf das gesamte Einzugsgebiet der Brunnen auszuweiten, das 2020 ausgelaufene Bayerische Auenprogramm mit verstärkten Zielen weiterzuführen, Modellregionen für Schwammlandschaften ähnlich den Ökomodellregionen einzuführen und die bayerischen Kommunen bei der „Aufgabe dieses Jahrzehnts“, der Anpassung an die Folgen der Klimaerhitzung mit grüner (Bäume und Stadtgrün) und blauer Infrastruktur (sog. „Schwammstädte“) wirksam zu unterstützen und zu fördern.

„Die CSU-FW-Fraktionen verweigern sich damit dem Trinkwasserschutz, dem Auenschutz sowie der Hitze- und Starkregenvorsorge in Bayern“, so Patrick Friedl, Würzburger Landtagsabgeordneter und Sprecher für Naturschutz und Klimaanpassung der Grünen-Landtagsfraktion. Friedl: „Der Bayerische Weg beim Wasser-, Natur- und Klimaschutz hat uns in die heutige prekäre Lage erst gebracht. Mit der gleichen Arbeitsweise, die uns die massiven Probleme beschert hat, lassen sie sich nicht lösen.“

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Für den Podcast NU ABER! der Grünen Neu-Ulm war Patrick Friedl, Sprecher für Naturschutz und Klimaanpassung der Grünen Landtagsfraktion in Bayern, zu Gast. Dort hat er ausführlich über die Folgen der Klimaerhitzung und die dringend notwendigen Anpassungsmaßnahmen gesprochen. Den Podcast in voller Länge finden Sie hier.

Schwammlandschaft Baum Fluss

Für einen Beitrag zu Schwammstädten und Schwammlandschaften wurde MdL Patrick Friedl, Sprecher für Naturschutz und Klimaanpassung der Grünen Landtagsfraktion, von Bayern 2 interviewt.

Den Beitrag finden Sie hier voller Länge. Ein kurzer Ausschnitt:

"Überhaupt sei das die Idee, Städte klima-resilienter zu machen: Mehr Regenwasser integrieren. Doch dafür müssten Flächen dringend entsiegelt werden, fordert Patrick Friedl, Experte für Klimaanpassung bei den Landtags-Grünen. Es gebe Städte, die seien inzwischen zu über 60 Prozent betoniert und asphaltiert. Gleiches gelte für die Landbewirtschaftung, auch hier müsse entsiegelt werden.

"Wir brauchen wieder Hecken und Feldraine, wir müssen unsere Moore dringend wieder schützen und vernässen", warnt Fried. Alles, was Wasser aufnehmen und speichern könne, müsse wieder ausgebaut werden. "Wenn wir da hinkommen, dann haben wir wieder Wasser zur Verfügung, um zu bewässern."

Weitere Informationen zur Flächenversiegelung in Bayern:

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Integrationspreis

Der Würzburger Landtagsabgeordnete Patrick Friedl weist darauf hin, dass die Bewerbungsphase für den Bayerischen Integrationspreis 2022 läuft. In diesem Jahr steht der Preis unter dem Motto „Die Gesundheit ist zwar nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts!“

Bis zum 25. Februar 2022 können sich Vereine und Institutionen sowie auch Einzelpersonen beteiligen, die sich für die Gesundheit von Menschen mit Migrationshintergrund in Bayern einsetzen. Die Auszeichnung wird voraussichtlich am 6. Mai 2022 im Bayerischen Landtag verliehen.

Patrick Friedl: „Eine Migrationsgeschichte kann Einfluss auf die Gesundheit haben. Einerseits durch die Anpassung an eine neue, noch fremde Kultur, anderseits kann sie die Chance beeinträchtigen, eine adäquate Therapie zu erhalten, etwa, wenn Sprachbarrieren bestehen.“ Kommunikation jedoch sei für Prävention, Diagnose und Behandlung im Krankheitsfall eine wesentliche Voraussetzung dafür, um den Menschen schnell und erfolgsversprechend helfen zu können. Deshalb richtet sich, so Friedl, die diesjährige Ausschreibung des Integrationspreises zum Beispiel an Einzelpersonen oder Institutionen, die sich engagieren, um Barrieren speziell im Gesundheitswesen abzubauen, um Menschen mit Migrationsgeschichte bei der Überwindung von kulturell begründeten, unterschiedlichen Auffassungen von Krankheit und Gesundheit zu unterstützen oder um gut integrierte Migrantinnen und Migranten zu Themen aus dem Bereich Gesundheit und Prävention auszubilden.

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