Patrick Friedl

Mitglied des Bayerischen Landtags
Sprecher für Naturschutz und Klimaanpassung

Grünen-MdL Friedl und Knoblach begrüßen Ankündigung einer verbesserten Vernässung

Im Bild von links: Landrat Thomas Habermann, MdL Paul Knoblach und MdL Patrick Friedl in der Rhön in der Nähe des Schwarzen Moores.

Hier geht es zum MAINPOST-Bericht:
Nach langem Gerangel der Ministerien: Rettung des Schwarzen Moores in der Rhön soll 2023 beginnen

Die Grünen-Landtagsabgeordneten Patrick Friedl und Paul Knoblach haben gemeinsam einen Antrag zur „Rettung des Schwarzen Moores“ gestellt. Dieser wurde am Donnerstag im Umweltausschuss des Bayerischen Landtags behandelt. Obwohl die Mehrheit aus CSU und Freien Wählern den Antrag abgelehnt haben, gab es inhaltlich einen Erfolg: Vermutlich auf die Initiative der beiden Grünen-Politiker hin hat das Umweltministerium in Abstimmung mit dem Landwirtschaftsministerium die höhere Naturschutzbehörde bei der Regierung von Unterfranken beauftragt, ein erforderliches „moorhydrologisches bzw. moorökologisches Maßnahmenkonzept erstellen zu lassen. […] Die Regierung von Unterfranken erstellt derzeit die notwendigen Unterlagen für die Ausschreibung und wird hierbei vom Bayerischen Landesamt für Umwelt unterstützt“, so der Landtagsbeauftragte aus dem Umweltministerium.

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Mangelnde Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie in Bayern

Am 22.12.2000 wurde die europäische Wasserrahmenrichtlinie nach langen Verhandlungen verabschiedet und hatte das Ziel bis zum Jahr 2015 (in Ausnahmefällen bis 2027) einen guten ökologischen und chemischen Zustand der Gewässer zu erreichen. Dieses durchaus anspruchsvolle Ziel wurde leider in den vergangenen 20 Jahren nicht ernst genommen. Es wurde weiter gewirtschaftet wie bisher und die Zielhorizonte ignoriert.

Exemplarisch zeigt dies die Antwort auf eine Schriftliche Anfrage der Grünen zur Situation in Unterfranken. Die Wasserrahmenrichtlinie bewertet Flusswasserkörper. Das sind einheitliche Fluss- und Bachabschnitte mit einem Einzugsgebiet über 10 qkm. In Unterfranken gibt es 93 solcher Flusswasserkörper. Ein wichtiges Kriterium für die Bewertung des ökologischen Zustandes ist die Fischfauna.  In „sehr gutem“ oder „gutem“ Zustand sind nur 19 (20%) dieser Flusskörper. Mäßig sind dagegen 34 und unbefriedigend 27 Flusswasserkörper.

Unter anderem hat die MAINPOST jüngst darüber berichtet: Unterfrankens Bäche und Flüsse in "beklagenswertem Zustand"

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Das Öko-Lexikon bietet einen Überblick über die wichtigsten Fachbegriffe aus Umwelt- und Naturschutz.

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Die Bürgerinitiative "St2305 - mit Sicherheit keine Rennstrecke" wendet sich mit 2823 Unterschriften an den bayerischen Petitionsausschuss, um die Pläne um den massiven Ausbau der Staatsstraße 2305 bei Niedersteinbach noch einmal zu überdenken. Hier finden Sie die Petition "Kein Kahlgrund-Highway zwischen Niedersteinbach und Michelbach".

Patrick Friedl, Sprecher für Naturschutz und Klimaanpassung im Umweltausschuss und Betreuungsabgeordneter für die Landkreise Aschaffenburg und Miltenberg, bemängelt: "Die Trassenplanungen orientiert sich nicht erst am Bestand. Weder Umwelt- noch Naturschutz scheinen hier eine Rolle zu spielen".

Das Main-Echo berichtete am 21.02.2022.

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