Patrick Friedl

Mitglied des Bayerischen Landtags
Sprecher für Naturschutz und Klimaanpassung

Der grüne Landtagsabgeordnete Patrick Friedl referierte auf Einladung des grünen Kreisverbandes Main-Spessart zu den Themen: "Hitze und Starkregen - Klimaanpassung tut not!“

Auf der einen Seite nehmen die Hitzetage mit Tropennächten stark zu und zwar schneller, als vor Jahre noch prognostiziert. Auf der anderen Seite gibt es immer mehr Starkregenereignisse mit Sturzfluten und Stürmen. „Das ist in der Summe eindeutig eine Folge der Klimaerhitzung“, stellt Friedl anhand von Grafiken zu Beginn seines Vortrages fest. Hitze und Dürre würden inzwischen in Unterfranken zum Alltag gehören. Einschränkungen in der Landwirtschaft mit schlechteren Erträgen und weiteren Schäden im Wald seien die Folge. Hier brauche es zeitnah Klimaanpassungsstrategien, damit sowohl die Artenvielfalt als auch die Ernährung der Bevölkerung sichergestellt werden können. Friedl: „Deshalb ist die regionale umsetzungsorientierte Klimaforschung so wichtig“, weshalb er sich gemeinsam mit vielen Landtagskolleginnen und Kollegen aus Unterfranken für ein Würzburger Zentrum für angewandte Klimaforschung stark mache.

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Patrick Friedl

MdL Patrick Friedl, Sprecher für Naturschutz und Klimaanpassung der Grünen Landtagsfraktion in Bayern, im Gespräch über die bayerische Klima- und Energiepolitik sowie Trockenheit und Hitze in Unterfranken.

Hier finden Sie das gesamte Interview mit der MAINPOST vom 05.08.2022.

Patrick Friedl: "Es ist doch absurd, dass eine Staatsregierung, die die Verantwortung dafür trägt, in welch misslicher Lage wir uns in Bayern befinden, permanent nach Berlin zeigt, anstatt sich endlich den eigenen Aufgaben zu stellen. Ich kann mir das nur so erklären, dass damit von der eigenen Arbeitsverweigerung in den letzten Jahren abgelenkt werden soll."

Bayern ächzt unter der Hitze: Kommunen endlich unterstützen!

Grüner Dringlichkeitsantrag im Plenum am Donnerstag, 21. Juli – Patrick Friedl fordert staatliche Förderung für Hitzeaktionspläne

„Bayern ächzt wieder im Klammergriff einer Hitzewelle. Aber die Söder-Regierung will das Problem nicht hören und nicht sehen“, sagt Patrick Friedl, Sprecher für Naturschutz und Klimaanpassung der grünen Landtagsfraktion. „Sie muss die Gefahr für Menschen und Natur endlich anerkennen, indem sie die Kommunen bei Schutzmaßnahmen umfassend und wirksam unterstützt!“ Die Landtags-Grünen fordern die Staatsregierung daher mit einem Dringlichkeitsantrag in der Plenarsitzung am Donnerstag, 21. Juli 2022, zum Handeln auf.

„Aktuell werden die Kommunen und der Gesundheitssektor in Bayern im Kampf gegen Hitze und Trockenheit von der Bayerischen Staatsregierung allein gelassen. Wir Grüne wollen eine umfassende Schutzausrüstung für Gemeinden und Städte. Dazu gehören beispielsweise Fördermittel für Hitzeaktionspläne*, für mehr schattenspendende Bäume und Pflanzen, für mehr Wasserspeicher zur Bewässerung sowie für öffentliche Trinkwasserbrunnen. Auch Krankenhäuser, Pflegeheime, Kitas und Schulen brauchen dringend Unterstützung und es fehlen konkrete Ansprechpersonen für Kommunen sowie eine Koordination durch das Gesundheitsministerium“, macht Patrick Friedl klar. Darüber hinaus fordern die Grünen besseren Arbeits- und Katastrophenschutz und eine Task Force ‚Extrem-Hitze‘, die Evakuierungspläne für besonders gefährdete Regionen erarbeitet.

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