Patrick Friedl

Mitglied des Bayerischen Landtags
Sprecher für Naturschutz und Klimaanpassung

Grünen-MdL Patrick Friedl mahnt im Umweltausschuss des Landtags bessere Förderung von Hitzeaktionsplänen an

MdL Patrick Friedl: „Nach Auskunft des Gesundheitsministeriums hat bis heute noch keine Kommune in Bayern einen Hitzeaktionsplan fertiggestellt.“ Und die Vertreterin des Umweltministeriums konnte keine einzige Kommune nennen, die bis heute eine staatliche Förderung zur Erstellung eines Hitzeaktionsplans erhalten hätte, so Friedl. Dabei waren schon bei der Gesundheitsministerkonferenz am 30. September und 1. Oktober 2020 der Beschluss gefasst worden, dass Hitzeaktionspläne bis Ende 2025 vor allem auf kommunaler Ebene erarbeitet werden sollen.

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Würzburger Grünen-Landtagsabgeordneter Friedl kandidiert auch für die Landtagswahl 2023

Der bei der Landtagswahl 2018 als erster Grüner in Bayern direkt gewählte Landtagsabgeordnete Patrick Friedl hat sich erklärt, auch 2023 wieder für den Landtag kandidieren zu wollen. [Hier ein Mainpost-Beitrag dazu.] Patrick Friedl: „Es ist mir eine Ehre, die Menschen aus meinem Stimmkreis in Würzburg, Gerbrunn und Rottendorf im Landtag vertreten zu dürfen. Nahezu täglich erreichen mich Anfragen, Wünsche und Anregungen aus meinem Stimmkreis und ganz Unterfranken.“ Der Sprecher für Naturschutz und Klimaanpassung der Grünen-Landtagsfraktion nennt als seine Schwerpunkte: „Ich arbeite vor allem für die Menschen in Würzburg und der Region. Besonderes Augenmerk habe ich auf die Hochschulen, die außeruniversitären Forschungseinrichtungen und die Kliniken, ebenso auf Handel, Handwerk und Industrie.“ Er habe dabei stets die Herausforderung durch die großen Krisen im Blick, wie die Pandemie, Flucht und Vertreibung, die Kriege in der Welt und die sich verschärfende Klimakrise.

Klima heute Topthema im Landtag

Friedl: „2018 bin ich mit dem Ziel zur Wahl angetreten, Klimaschutz ins Zentrum der Politik in Bayern zu rücken. Heute kann ich sagen, dies ist zumindest bei der Themensetzung gelungen. Klima ist das Topthema im Landtag.“ Doch in der Bearbeitung und Umsetzung durch die Staatsregierung und die Regierungsfraktionen von CSU und Freien Wählern fehle es noch „an allen Ecken und Enden.“

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Grünen-MdL Friedl und Knoblach begrüßen Ankündigung einer verbesserten Vernässung

Im Bild von links: Landrat Thomas Habermann, MdL Paul Knoblach und MdL Patrick Friedl in der Rhön in der Nähe des Schwarzen Moores.

Hier geht es zum MAINPOST-Bericht:
Nach langem Gerangel der Ministerien: Rettung des Schwarzen Moores in der Rhön soll 2023 beginnen

Die Grünen-Landtagsabgeordneten Patrick Friedl und Paul Knoblach haben gemeinsam einen Antrag zur „Rettung des Schwarzen Moores“ gestellt. Dieser wurde am Donnerstag im Umweltausschuss des Bayerischen Landtags behandelt. Obwohl die Mehrheit aus CSU und Freien Wählern den Antrag abgelehnt haben, gab es inhaltlich einen Erfolg: Vermutlich auf die Initiative der beiden Grünen-Politiker hin hat das Umweltministerium in Abstimmung mit dem Landwirtschaftsministerium die höhere Naturschutzbehörde bei der Regierung von Unterfranken beauftragt, ein erforderliches „moorhydrologisches bzw. moorökologisches Maßnahmenkonzept erstellen zu lassen. […] Die Regierung von Unterfranken erstellt derzeit die notwendigen Unterlagen für die Ausschreibung und wird hierbei vom Bayerischen Landesamt für Umwelt unterstützt“, so der Landtagsbeauftragte aus dem Umweltministerium.

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Mangelnde Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie in Bayern

Am 22.12.2000 wurde die europäische Wasserrahmenrichtlinie nach langen Verhandlungen verabschiedet und hatte das Ziel bis zum Jahr 2015 (in Ausnahmefällen bis 2027) einen guten ökologischen und chemischen Zustand der Gewässer zu erreichen. Dieses durchaus anspruchsvolle Ziel wurde leider in den vergangenen 20 Jahren nicht ernst genommen. Es wurde weiter gewirtschaftet wie bisher und die Zielhorizonte ignoriert.

Exemplarisch zeigt dies die Antwort auf eine Schriftliche Anfrage der Grünen zur Situation in Unterfranken. Die Wasserrahmenrichtlinie bewertet Flusswasserkörper. Das sind einheitliche Fluss- und Bachabschnitte mit einem Einzugsgebiet über 10 qkm. In Unterfranken gibt es 93 solcher Flusswasserkörper. Ein wichtiges Kriterium für die Bewertung des ökologischen Zustandes ist die Fischfauna.  In „sehr gutem“ oder „gutem“ Zustand sind nur 19 (20%) dieser Flusskörper. Mäßig sind dagegen 34 und unbefriedigend 27 Flusswasserkörper.

Unter anderem hat die MAINPOST jüngst darüber berichtet: Unterfrankens Bäche und Flüsse in "beklagenswertem Zustand"

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