Patrick Friedl

Mitglied des Bayerischen Landtags
Sprecher für Naturschutz und Klimaanpassung

Süddeutsche Zeitung berichtet über bedrohten Feldhamster

Am 4.11.2021 berichtete die Süddeutsche Zeitung über die akute Bedrohung des Feldhamsters in Deutschland und die unzureichende Wirkung der Schutzmaßnahmen in Bayern. Darin kommt auch Patrick Friedl, MdL und naturschutzpolitischer Sprecher der Grünen Landtagsfraktion in Bayern zu Wort. "Bayerns Feldhamster sind in Not", so sein dringender Appell.

Grünen MdL Patrick Friedl fordert Staatsregierung zu verstärktem Schutz des Feldhamsters auf

„Auch im fünfzehnten Jahr des Artenhilfsprogramms Feldhamster gibt es keinen Durchbruch für den Feldhamsterschutz in Bayern“, so Patrick Friedl. Dies ist das Ergebnis einer Antwort auf eine aktuelle Anfrage von Friedl an die Bayerische Staatsregierung. Danach stagniert die Zahl der Landwirt*innen, die sich am Hilfsprogramm beteiligen bei „dramatisch niedrigen“ um die 80 und die Feldhamster freundlich bewirtschaftete Fläche ging sogar um knapp 10 Hektar zurück von 103 auf 93,5 Hektar. Zugleich ist die Flächenversiegelung im Feldhamsterlebensraum - wie in ganz Bayern - ungebrochen. Friedl: „Der Feldhamster ist bei uns massiv vom Aussterben bedroht. Da ist es nicht akzeptabel, dass die Schutzbemühungen stagnieren, während die Bedrohungslage für den Feldhamster stetig wächst.“

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Am 27. Oktober 2021 habe ich im Bayerischen Landtag eine Rede zum Gesetzentwurf der Bayerischen Staatsregierung zur Änderung des Wassergesetzes gehalten. Das neue Wassergesetz greift zu kurz, Kontrollen finden zu selten statt. Dadurch werden Verunreinigungen u.U. zu spät erkannt. Insgesamt wird das für uns lebensnotwendige Trinkwasser zu schlecht geschützt und die Nitratwerte sind vielerorts zu hoch. Die Ausweisung von Wasserschutzgebieten in Bayern ist ein Desaster, Verfahren ziehen sich über viele Jahre hin. Dabei sind sie wesentliche Grundlage für die Sicherung unserer Trinkwasserversorgung.


Erhalten was uns erhält: Unser Wasser

Wasser nachhaltig nutzen, Kommunen an die Klimafolgen anpassen, Menschen und Natur mit Schwammlandschaften schützen: Eine lebenswerte Zukunft passiert nicht einfach so, wir gestalten und erhalten sie.

Darüber, wie wir mit dem Grundwasser unser Trinkwasser schützen können, Schwammlandschaften als Starkregevorsorge nützen können und über Klimaanpassung und Regenrückhaltung in der Kommune diskutierte die Grüne Landtagsfraktion am 15. November 2021 mit nahmhaften Expert*innen und den Fachabgeordneten.

 

Hier können Sie sich die Programmpunkte des Wasserkongresses noch einmal als Videoaufzeichnung ansehen.

 

Begrüßung und Podiumsgespräch:

 

Statements:

 

Zusammenfassung der Workshops:

Laubwald

Patrick Friedl kritisiert mangelhaften Einsatz von Recyclingpapier in Bayerns Staatsministerien

„Es ist mir ein Rätsel, warum sich viele Staatsministerien dem Umwelt- und Klimaschutz über Jahre standhaft verweigern. Dabei spart der Einsatz von Recyclingpapier bis zu über 60 Prozent Energie und ist effektiver Umweltschutz“, kommentiert Patrick Friedl, Sprecher für Naturschutz und Klimaanpassung. Die Antwort auf eine Anfrage  von Patrick Friedl an die Staatsregierung zeigt, dass der Einsatz von Recyclingpapier in den Ministerien der Söder-Regierung weiterhin ungenügend ist. „In der Staatskanzlei ist die Zahl nach 71 Prozent im Jahr 2016 sogar auf nur noch 56 Prozent zurückgegangen. Und das, obwohl die Staatsregierung immer wieder davon spricht, dass sie bis zum Jahr 2030 eine klimaneutrale Verwaltung will – wenn´s selbst bei den kleinen Dingen noch so eklatant hapert, wissen wir alle, dass es dazu vermutlich nicht kommen wird!“, so Patrick Friedl.

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