Patrick Friedl

Mitglied des Bayerischen Landtags
Sprecher für Naturschutz und Klimaanpassung

Grünen-MdL Celina und Friedl fordern größere Anstrengungen und besseren Schutz

Anlässlich des Internationalen Tages zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen am 25. November erklären sich die Landtagsabgeordneten Kerstin Celina und Patrick Friedl gemeinsam mit ihrer Fraktions-Kollegin Eva Lettenbauer, frauenpolitische Sprecherin der Landtags-Grünen, zur Sicherheit von Frauen in Würzburg und Bayern. „Die Zahlen sind wirklich erschreckend“, mahnt Eva Lettenbauer. Kerstin Celina: „16.000 Frauen sind in Bayern allein im vergangenen Jahr Opfer von häuslicher Gewalt geworden - und das sind nur die Zahlen der offiziellen Kriminalstatistik. Die Dunkelziffer wird leider noch deutlich höher sein!“

Der jährliche Internationale Tag zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen ist ein Anlass, der daran erinnert, wie viel hier noch zu tun ist. Patrick Friedl: „Der Freistaat Bayern muss vor allem dafür sorgen, dass betroffene Frauen und Mädchen schnell und einfach Schutz finden. Allerdings erreicht die Söder-Regierung nicht mal ihr ohnehin unzureichendes Ziel von zum Beispiel 49,82 Frauenhausplätzen in Unterfranken, aktuell stehen lediglich 35 zur Verfügung!“ Dies ergab eine Schriftliche Anfrage, die Sie hier finden. 

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Patrick Friedl Lastenrad

Grünes Radgesetz am 23. November im Plenum des Bayerischen Landtag
MdL Friedl: Wollen Fahrrad in Bayern zum beliebtesten Verkehrsmittel machen

„Wir Grüne wollen das Fahrrad in Stadt und Land zum beliebtesten Verkehrsmittel machen und wir wollen, dass Radeln in Bayern klimafreundlich, sicher und attraktiv ist. Das Grüne Radgesetz wäre hierbei auch wichtig für Würzburg“, erklärt der Würzburger Grünen-Landtagsabgeordnete Patrick Friedl. Die Landtags-Grünen haben unter Federführung ihres Sprechers für Mobilität, MdL Markus Büchler, ein umfassendes Radgesetz (PDF) vorgelegt, das als „Gesetzentwurf zur Stärkung der Fahrradmobilität in Bayern für mehr Klimaschutz und Verkehrssicherheit (Einführung eines Bayerischen Radgesetzes – BayRadG – sowie Änderung weiterer Rechtsvorschriften)“ am Dienstag, 23. November 2021, in der Plenarsitzung des Bayerischen Landtags diskutiert wird. Ein grünes Fachgespräch zum Radgesetz und die Sachverständigenanhörung zum Radverkehr im Verkehrsausschuss des Bayerischen Landtags im Februar 2021 hatten zuvor die Notwendigkeit eines Radgesetzes für Bayern unterstrichen.

Die wichtigsten Punkte des Radgesetzes sind:

  • Radschnellwege für wichtige Pendelstrecken sollen künftig durch den Freistaat geplant und gebaut werden.
  • Freistaat und Kommunen sollen für ausreichende Fahrradabstellmöglichkeiten und eine bessere ÖPNV-Mitnahme sorgen.
  • Radwege sollen gleichberechtigt mit Straßen geplant werden: Nur wenn das Radwegenetz durchweg sicher, komfortabel und unterbrechungsfrei ist, wird das Fahrrad zu einer echten Alternative zum Auto.
  • „Vision Zero“: Abbiegeassistenten für Fahrzeuge des Freistaats sollen Verkehrstote und Schwerverletzte verhindern.
  • Beispiel Baden-Württemberg: Auch Bayern soll Landesagentur für Mobilität einrichten, die die Kommunen bei Umsetzung und Kommunikation der Maßnahmen berät und unterstützt.
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Schwarzes Moor Rhön

TV Mainfranken und Main-Post berichten über Zustand des Rhöner Schwarzen Moors

Bei einer gemeinsamen Begehung des Schwarzen Moors in der Rhön haben die beiden unterfränkischen Abgeordneten der Grünen Landtagsfraktion, Patrick Friedl (Würzburg) und Paul Knoblach (Schweinfurt), sowie Rhön-Grabfeld-Landrat Thomas Habermann von der CSU ihre gemeinsame Forderung nach einer dringlichen Gehölzentnahme aus dem 66,4 Hektar großen Feuchtgebiet untermauert.

TV Mainfranken und die Main-Post berichteten über den Ortstermin und den Zustand des Schwarzen Moors. 

Austrockung droht

Die nachwachsenden Karpatenbirken, Kiefern und vereinzelt Fichten wirkten sich negativ auf die Hochmoorvegetation aus, verstärkten den schon fortgeschrittenen Prozess der Austrocknung oberer Torfschichten und müssten deshalb möglichst rasch entfernt werden, heißt es in einer vom Schweinfurter Büro von Knoblach verschickten Pressemitteilung.

Laut den Moor-Experten Lutz Rohland vom Verein Bergwaldprojekt und Torsten Kirchner vom Naturschutzgebiet Lange Rhön könnten die Birken und Kiefern wegen ihrer Größe jetzt noch händisch entfernt, auf einen problematischen maschinellen Einsatz könnte also noch verzichtet werden. „Mit 20 ehrenamtlichen Leuten des Bergwaldprojekts wäre das in zwei Wochen erledigt“, sagte Kirchner.

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Kammmolch auf Moospolster - Kathy Büscher, Pixabay

Kammmolch in Unterfranken massiv vom Aussterben bedroht

"Der europaweit gefährdete Kammmolch, liebevoll auch „Wasserdrache“ genannt, unsere größte Molchart in Unterfranken, ist schwer bedroht und in Gefahr auszusterben“, so Grünen-MdL Patrick Friedl. Zwar ist er durch die europäische Fauna-Flora-Habitat-(FFH)-Richtlinie geschützt und die wichtigsten Vorkommen als sogenannte FFH-Gebiete ausgewiesen. Doch die Managementpläne vermochten bislang nicht zu erreichen, dass die Populationen in einen "guten Erhaltungszustand" gekommen. Dies hat eine Anfrage des naturschutzpolitischen Sprechers der Grünen-Landtagsfraktion Patrick Friedl an die Bayerische Staatsregierung zur Situation des Kammmolches in unterfränkischen FFH-Gebieten ergeben. 

Die aktuelle Anfrage zur Bestandsgefährdung des Kammmolchs, sowie eine frühere Anfrage zum ebenfalls kritisch reduzierten Bestand der Gelbbauchunke wurde auch von der Mainpost aufgegriffen.

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