Patrick Friedl

Mitglied des Bayerischen Landtags
Sprecher für Naturschutz und Klimaanpassung

Umweltschutz in Bayern: Grüne fordern effektive Taten statt schöner Worte

Zum Weltumwelttag am 5. Juni pflanzen die Landtags-Grünen ein Bäumchen

Die Landtags-Grünen fordern zum Internationalen Tag der Umwelt am 5. Juni effektive Taten statt schöner Worte für die bayerische Natur: „Jedes Jahr geht es Natur und Umwelt weltweit und auch in Bayern schlechter, Tag für Tag verlieren wir mehr Natur und Artenvielfalt“, erklärt der umweltpolitische Sprecher Christian Hierneis und der naturschutzpolitische Sprecher Patrick Friedl ist verärgert: „Am Weltumwelttag werden schöne Reden über Klima- und Artenschutz oder Abfallvermeidung geschwungen. Doch auch 2020 ist wieder geprägt von Abholzung der Urwälder, Ausstoß von klimaschädlichen Gasen und Vermüllen von Boden und Wasser. Wir müssen das Ruder jetzt rumreißen.“

Christian Hierneis und Patrick Friedl wollen die Regelungen für Umweltschutz in Bayern zu den wirkungsvollsten in Deutschland machen. „Mit dem Volksbegehren Artenschutz haben wir in Bayern die einmalige Chance, bundesweit eine Vorreiterrolle einzunehmen“, so Christian Hierneis. „Die Söder-Regierung tut nicht nur nichts für den Umweltschutz, sie hebelt auch wichtige neue Schutzvorschriften mittels Rechtsverordnungen aus und legt ein Klimaschutzgesetz vor, das an Unverbindlichkeit kaum zu überbieten ist“, sagt Patrick Friedl.

Christian Hierneis und Patrick Friedl fordern eine Umweltpolitik, die enkeltauglich statt enkelfeindlich ist: „Wir müssen endlich das Klima effektiv schützen, unsere Böden und Gewässer sauber halten und – genau wie die Landwirtschaft – in einen ökologisch guten Zustand bringen. Wir müssen den Artenschutz intensiver betreiben, mehr Naturschutzgebiete ausweisen, die Flächenversiegelung stoppen und unsere Wälder für den Klimawandel stärken, sonst gehen wir an unserer Ignoranz gegenüber unseren Lebensgrundlagen zugrunde.“

 


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