Patrick Friedl

Mitglied des Bayerischen Landtags
Sprecher für Naturschutz und Klimaanpassung

Seit fast drei Wochen gelten nun die Ausgangsbeschränkungen und das Arbeits- und Alltagsleben hat sich für viele drastisch verändert. Auch die Arbeitsweise des Bayerischen Landtages musste sich anpassen. Die meisten Abgeordneten und Mitarbeiter*innen arbeiten nun von Zuhause aus. Das gilt auch für den Würzburger Grünen-Landtagsabgeordneten Patrick Friedl und seine Praktikantinnen Sophia Graf aus Endorf und Sarah Hirsch aus Würzburg.

Als am 10. Februar das Praktikum für Sarah Hirsch begann, lief noch alles ganz normal. Sie begleitete MdL Friedl auf interessante Termine, wie das Deutsche Zentrum für Herzinsuffizienz (DZHI) in Würzburg (siehe Foto), und arbeitete im Wahlkreisbüro mit. Eine Woche im Bayerischen Landtag um Fraktionssitzungen, Plenarsitzungen und ein Landtags-Planspiel mitzuerleben, war auch schon geplant. All das musste durch die Corona-Krise abgesagt werden. „Das ist schade, aber trotz Home-Office war auch die restliche Zeit meines Praktikums sehr interessant und abwechslungsreich. Recherchearbeiten, Videokonferenzen, Mails und Webinare - es gab trotzdem viel Spannendes zu tun“, so Sarah Hirsch.

Ungewöhnlich hingegen begann das Praktikum Ende März für Sophia Graf als bereits der Ausnahmezustand herrschte. Anstatt nun die Arbeit im Bayerischen Landtag hautnah mitzuerleben, startete sie bereits im Home-Office. Durch zahlreiche Telefonkonferenzen, Webseminare und Videoschaltungen sei aber trotz allem ein strukturierter und geregelter Arbeitsablauf möglich, so die Studentin. „Natürlich habe ich mich sehr auf die Arbeit im Maximilianeum gefreut. Nichtsdestotrotz ist es auch sehr spannend die Zusammenarbeit von Regierung und Opposition während einer solchen Krisensituation zu begleiten.“ Zusammenfassend bewerten die Studentinnen ihre Praktikumszeit sehr positiv.

„Außergewöhnliche Zeiten erfordern ungewohnte Lösungen - und diese hat mein Team sehr gut entwickelt“, so MdL Friedl, der selbst die meiste Zeit aus dem Home-Office arbeitet. Denn auch die Arbeit der Grünen-Landtagsfraktion wurde nahezu vollständig auf Telefon- und Videokonferenzen umgestellt. Auch der Parlamentsbetrieb findet nur mehr sehr eingeschränkt statt. Friedl: „Nur das Nötigste wird derzeit in Ausschuss- und Plenumssitzungen diskutiert und entschieden, wie zum Beispiel das neue Bayerische Infektionsschutzgesetz. Dabei haben wir uns darauf verständigt, dass den Parlamentsbetrieb jeweils ein Fünftel der Abgeordneten aller Fraktionen aufrechterhält, damit der nötige Abstand in den Sitzungen gehalten werden kann.“


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