Patrick Friedl

Mitglied des Bayerischen Landtags
Sprecher für Naturschutz und Klimaanpassung

Umweltausschuss des Bayerischen Landtags besuchte Nationalpark Berchtesgaden – Patrick Friedl: „Blaupause dafür, wie Menschen und Region profitieren!“

„Der Steigerwald bringt alles mit, was ein herausragender Nationalpark braucht“, sagt Patrick Friedl, Sprecher für Naturschutz und Klimaanpassung der Landtags-Grünen. „Er hat eine einzigartige Artenvielfalt. Er ist wie eine Arche Noah für anspruchsvolle Buchenwaldarten, die viele alte Baumriesen brauchen. Er verfügt damit über die natürliche Vegetation Bayerns, die bisher viel zu wenig geschützt wird. Doch in Sachen Nationalpark befindet sich der Freistaat seit mehr als vier Jahrzehnten im Dornröschenschlaf. Die Söder-Regierung muss diesen Fluch jetzt durchbrechen und den Weg für einen dritten Nationalpark frei machen!“

Der Umweltausschuss des Bayerischen Landtags besuchte gestern den Nationalpark Berchtesgaden. Patrick Friedl: „Bayern braucht mehr solcher großflächiger Wildnisgebiete, in denen sich die Natur ungestört entwickeln kann. Der Nationalpark Berchtesgaden ist ebenso wie der Nationalpark Bayerischer Wald eine Blaupause dafür, wie Menschen und Region profitieren. Ein Nationalpark Steigerwald, der als Magnet für naturnahen Tourismus und Umweltbildung wirkt, wird ein großer Gewinn für ganz Franken.“

Patrick Friedl: „Die Menschen in Bayern wollen einen dritten Nationalpark*, es ist längst überfällig, dass die Bayerische Staatsregierung und der Bayerische Landtag ihnen diesen Wunsch erfüllen.“

*Hintergrund: Eine repräsentative Umfrage hat die beeindruckend hohe Zustimmungsrate pro Nationalpark unter den Bürgerinnen und Bürgern u.a. im Steigerwald belegt. Eine große Mehrheit will einen Nationalpark vor der eigenen Haustür. Beauftragt wurde die Studie von den Landtags-Grünen in Kooperation mit dem Förderverein Nationalpark Ammergebirge e.V. und dem Verein Nationalpark Steigerwald e. V. Hier alle Ergebnisse.

MdL Patrick Friedl zum Kurzzeitpraktikum bei der Vollkornbäckerei Köhler

„Beeindruckend, was die Vollkornbäckerei Köhler seit 36 Jahren für eine tolle Qualität an regionalen und ökologisch erzeugten Backwaren in den Ofen und auf die Teller bringt“, so der Würzburger Landtagsabgeordnete Patrick Friedl begeistert nach seinem Kurzzeitpraktikum am Betriebssitz in Würzburg Rottenbauer. Friedl: „ Es war schön vom ersten Moment ins Team in der Backstube aufgenommen worden zu sein. Genau so hat es sich angefühlt. So durfte ich gleich das Wurzelbrot drehen, das Urgetreidebrot in den Ofen ‚einschießen‘, es später wieder fertig aus dem heißen Ofen holen und nach Anleitung Brötchenteig flach kneten, auf Schablone bringen, in der Rüttelmaschine in Form bringen und mit auf Backroste und -bleche verteilen“, so Patrick Friedl. Selbst schweren frisch gerührten Brotteig habe er in Bottiche verteilen dürfen. Friedl: „Herzlichen Dank an das Team von Ernst Köhler und Bäckermeister Robert Gutbrod. Die gute Stimmung und Begeisterung bei der Arbeit war mir eine große Freude zu erleben.“ So habe er in wenigen Stunden enorm viel über den Umgang mit wertvollen Lebensmitteln aus der Region gelernt. Bespielhaft für die Ernährung in der Zukunft, findet Friedl: „Gesunde Lebensmittel, ökologisch hergestellt und von belebten, wertvollen Böden aus unserer Heimat. So passen Umwelt, Wirtschaft und regionale Wertschöpfung zusammen.“

 

Landtags-Grüne unterstützen mit „Packt an“-Aktion Handwerk in Bayern

 

Mit der „Grün packt an“-Aktion unterstützen die Landtags-Grünen das Handwerk in Bayern: „Das Bio-Brot bäckt sich nicht von allein, die Photovoltaik-Anlage springt nicht von sich aus aufs Dach, der Holztisch baut sich nicht von selbst zusammen und Maschinen brauchen Betreuung.“ 2021 haben knapp 950.000 Menschen in Bayern in über 130 Handwerksberufen in Bayern gearbeitet - von A wie Änderungsschneider*in bis Z wie Zweiradmechatroniker*in. Das Handwerk in Bayern leistet einen wichtigen Beitrag zur Schaffung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen (2021: 67.000 Auszubildende), trägt zur ökologischen Modernisierung Bayerns bei und stärkt regionale Wertschöpfungsketten. „Fast jede dritte Ausbildungsstelle ist in einem Handwerksbetrieb - das ist großartig und wird von uns Landtags-Grünen nachdrücklich unterstützt“, so Patrick Friedl. „Für uns ist das Handwerk ein wichtiger Partner insbesondere für den sozial-ökologischen Umbau der bayerischen Wirtschaft.“

 

Sie finden unter Weiterlesen eine Fotogalerie des Kurzzeitpraktikums - vom Teigstück bis zum fertigen Brot. 

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Überführung des Würzburger Zentrums für Angewandte Energieforschung e.V. (ZAE Bayern) immer noch auf dem Abstellgleis - Stiftung Umweltenergierecht erhält institutionelle Förderung aus dem Bund

Hier geht`s zum MAINPOST-Bericht:
Zufall oder Absicht? Söder-Regierung hat kein Geld für Klimaforscher in Würzburg

Die heutige Antwort der Staatsregierung auf eine Anfrage von Grünen-MdL Patrick Friedl, Sprecher für Klimaanpassung, "zeigt, dass der Forschungsstandort Würzburg von der Staatsregierung ohne Not vernachlässigt wird", so Friedl. Im bereits dritten Jahr nach der beschlossenen Überführung des ZAE in neue Trägerstrukturen herrscht für das ZAE in Würzburg immer noch Unsicherheit über die weitere Struktur und Finanzierung.

Das ZAE ist ein Forschungsinstitut, das angewandte Forschung an der Schnittstelle zwischen Grundlagen und Industrie betreibt. Dort werden Methoden und Systeme entwickelt, die durch intelligente und effiziente Nutzung Erneuerbarer Energien CO2-Neutralität ermöglichen, um so dem Klimawandel entgegenzuwirken. Friedl: "Das ZAE Würzburg müsste erfunden werden, wenn es es nicht schon gäbe. Das ZAE ist genau das, was wir brauchen um das vom Ministerpräsidenten im Juli vor einem Jahr erklärte Ziel der Klimaneutralität bis 2040 und der von der Staatsregierung angestrebten klimaneutralen Staatsverwaltung bis 2028 erreichen zu können. Es ist ein Armutszeugnis für die Staatsregierung und ein unerträglicher Schwebezustand für die Forschenden!“ Im November wurde das notdürftig grundsanierte neue Bayerische Klimaschutzgesetz im Vorentwurf vorgelegt, aber bis jetzt ist nichts weiter geschehen. "Unser Energieforschungsstandort Würzburg droht schwer wieder gut zu machenden Schaden durch die Unsicherheit für die Zukunft der Forscherinnen und Forscher zu nehmen", so Friedl.

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Schwarzes Moor Rhön

Expert*innen-Anhörung im Umweltausschuss unterstreicht die Notwendigkeit, den Moorschutz drastisch zu beschleunigen

„Bayern ist nicht nur Land der Berge und Seen, sondern auch der Moore“, so Patrick Friedl, Sprecher für Naturschutz und Klimaanpassung, bei der Sitzung des Umweltausschusses am 24. Februar 2022, eine Anhörung auf Initiative der Grünen-Landtagsfraktion mit dem Titel: „Klimaschutz durch Moore endlich voranbringen – Anhörung zur Moorschutzstrategie der Staatsregierung“ (Antrag). Friedl: „Wie für die Klimakrise und das Artensterben gilt auch für die Moore: Nur unsere Generation kann Bayerns Moore noch wirksam schützen. Diese letzte Chance müssen wir nutzen!“

Zehn Expert*innen aus ganz Deutschland haben im Plenarsaal des Bayerischen Landtags die Notwendigkeit betont, den Moorschutz drastisch zu beschleunigen. Darunter der renommierte Moorexperte Prof. Dr. Dr. h. c. Hans Joosten der Universität Greifswald. Er stellt der Bayerischen Staatsregierung ein schlechtes Zeugnis aus. Der Bayerische Rundfunk berichtete.

Bei der Anhörung wurde betont, dass es dauerhaft zusätzliches, fest angestelltes Personal braucht. Patrick Friedl: „So gut es ist, dass heute weitere Projektstellen vom Umweltministerium angekündigt wurden, so ist nicht verstanden, dass wir den Spurwechsel endlich brauchen. Die Projektphase beim Moorschutz muss jetzt enden und Bayern muss zum Moorland werden, mit ausreichend festem Personal in allen Moor-Regionen Bayerns.“

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