Patrick Friedl

Mitglied des Bayerischen Landtags
Sprecher für Naturschutz und Klimaanpassung

Laut Bundesregierung wurden im Jahr 2018 in Deutschland 240,3 Kilogramm Pappe, Papier und Karton pro Kopf verbraucht. Das Umweltbundesamt gibt für 2018 einen Gesamtverbrauch von 20 Mio. Tonnen an. 1990 waren es noch 15,5 Mio. Tonnen. Damit erkennt man trotz der Digitalisierung einen gesteigerten Papierverbrauch. Deutschland ist somit einer der größten Papierkonsumenten weltweit und verbraucht laut Angaben des Umweltbundesamts von 2015 so viel Papier wie die Kontinente Afrika und Südamerika zusammen.

Im Jahr 2018 haben laut Umweltbundesamt private und kommunale Entsorger 15 Mio. Tonnen Altpapier gesammelt. Dies ergibt eine Altpapierrücklaufquote von 75 Prozent. Differenziert man die Altpapiereinsatzquoten nach Papiersorten, sind erhebliche Unterschiede festzustellen. Sind bei einigen Papiersorten nur geringe Steigerungsquoten zu erwarten - Beispiel Wellpappenrohpapiere oder Zeitungsdruckpapier -, so ist bei anderen die mögliche Altpapiereinsatzquote noch nicht ausgeschöpft. Dies gilt insbesondere bei Zeitschriften- sowie bei Büro- und Administrationspapieren, aber auch bei Hygienepapieren.

Vor diesem Hintergrund befragten Rosi Steinberger, Christian Hierneis und ich die Staatsregierung in zwei Anfragen:

Papierverbrauch an bayerischen Ministerien

Papierverbrauch an bayerischen Ministerien II


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