Patrick Friedl

Mitglied des Bayerischen Landtags
Sprecher für Naturschutz und Klimaanpassung

Erhalten was uns erhält: Unser Wasser

Wasser nachhaltig nutzen, Kommunen an die Klimafolgen anpassen, Menschen und Natur mit Schwammlandschaften schützen: Eine lebenswerte Zukunft passiert nicht einfach so, wir gestalten und erhalten sie.

Darüber, wie wir mit dem Grundwasser unser Trinkwasser schützen können, Schwammlandschaften als Starkregevorsorge nützen können und über Klimaanpassung und Regenrückhaltung in der Kommune diskutierte die Grüne Landtagsfraktion am 15. November 2021 mit nahmhaften Expert*innen und den Fachabgeordneten.

 

Begrüßung und Podiumsgespräch:

 

Statements:

 

Zusammenfassung der Workshops:

 

 

Kammmolch auf Moospolster - Kathy Büscher, Pixabay

Kammmolch in Unterfranken massiv vom Aussterben bedroht

"Der europaweit gefährdete Kammmolch, liebevoll auch „Wasserdrache“ genannt, unsere größte Molchart in Unterfranken, ist schwer bedroht und in Gefahr auszusterben“, so Grünen-MdL Patrick Friedl. Zwar ist er durch die europäische Fauna-Flora-Habitat-(FFH)-Richtlinie geschützt und die wichtigsten Vorkommen als sogenannte FFH-Gebiete ausgewiesen. Doch die Managementpläne vermochten bislang nicht zu erreichen, dass die Populationen in einen "guten Erhaltungszustand" gekommen. Dies hat eine Anfrage des naturschutzpolitischen Sprechers der Grünen-Landtagsfraktion Patrick Friedl an die Bayerische Staatsregierung zur Situation des Kammmolches in unterfränkischen FFH-Gebieten ergeben. 

Die aktuelle Anfrage zur Bestandsgefährdung des Kammmolchs, sowie eine frühere Anfrage zum ebenfalls kritisch reduzierten Bestand der Gelbbauchunke wurde auch von der Mainpost aufgegriffen.

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Süddeutsche Zeitung berichtet über bedrohten Feldhamster

Am 4.11.2021 berichtete die Süddeutsche Zeitung über die akute Bedrohung des Feldhamsters in Deutschland und die unzureichende Wirkung der Schutzmaßnahmen in Bayern. Darin kommt auch Patrick Friedl, MdL und naturschutzpolitischer Sprecher der Grünen Landtagsfraktion in Bayern zu Wort. "Bayerns Feldhamster sind in Not", so sein dringender Appell.

Grünen MdL Patrick Friedl fordert Staatsregierung zu verstärktem Schutz des Feldhamsters auf

„Auch im fünfzehnten Jahr des Artenhilfsprogramms Feldhamster gibt es keinen Durchbruch für den Feldhamsterschutz in Bayern“, so Patrick Friedl. Dies ist das Ergebnis einer Antwort auf eine aktuelle Anfrage von Friedl an die Bayerische Staatsregierung. Danach stagniert die Zahl der Landwirt*innen, die sich am Hilfsprogramm beteiligen bei „dramatisch niedrigen“ um die 80 und die Feldhamster freundlich bewirtschaftete Fläche ging sogar um knapp 10 Hektar zurück von 103 auf 93,5 Hektar. Zugleich ist die Flächenversiegelung im Feldhamsterlebensraum - wie in ganz Bayern - ungebrochen. Friedl: „Der Feldhamster ist bei uns massiv vom Aussterben bedroht. Da ist es nicht akzeptabel, dass die Schutzbemühungen stagnieren, während die Bedrohungslage für den Feldhamster stetig wächst.“

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Am 27. Oktober 2021 habe ich im Bayerischen Landtag eine Rede zum Gesetzentwurf der Bayerischen Staatsregierung zur Änderung des Wassergesetzes gehalten. Das neue Wassergesetz greift zu kurz, Kontrollen finden zu selten statt. Dadurch werden Verunreinigungen u.U. zu spät erkannt. Insgesamt wird das für uns lebensnotwendige Trinkwasser zu schlecht geschützt und die Nitratwerte sind vielerorts zu hoch. Die Ausweisung von Wasserschutzgebieten in Bayern ist ein Desaster, Verfahren ziehen sich über viele Jahre hin. Dabei sind sie wesentliche Grundlage für die Sicherung unserer Trinkwasserversorgung.


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