Patrick Friedl

Mitglied des Bayerischen Landtags
Sprecher für Naturschutz und Klimaanpassung

MdL Friedl kritisiert fehlende Unterstützung Bahnreaktivierungen durch Ministerpräsident Söder

Mit einer Anfrage zum Zeitplan der Bemühungen des Freistaats um eine Reaktivierung der Mainschleifenbahn wendete sich der Würzburger MdL Patrick Friedl an die Bayerische Staatsregierung. Patrick Friedl: „Die Antwort ist mehr als ernüchternd. Die Verantwortung für einen Zeitplan lädt die Staatsregierung allein bei den Landkreisen Kitzingen und Würzburg ab. Zugleich gibt sie keine Zeitangaben über die Prüfzeiträume im Verkehrsministerium, keine Hinweise zum Verfahren und verschiebt ohne Begründung einen möglichen Startzeitpunkt um fast zwei Jahre von Januar 2026 auf Dezember 2027 und das unter ‘Finanzierungsvorbehalt‘.“

Noch gestern hat Ministerpräsident Markus Söder in einer Pressekonferenz zum Abschluss der Arbeitstagung der CSU-Landtagsfraktion zu den zusätzlichen Klimaschutzbemühungen der Staatsregierung wörtlich geäußert: „Wir werden versuchen Nebenbahnen stärker zu reaktivieren.“ MdL Patrick Friedl: „Wenn dies den neuen Schwung der Staatsregierung in Sachen Klimaschutz und Möbilitätswende in Bayern signalisieren soll, so ist dies der nächste Rohrkrepierer von Markus Söder. Ich fordere den Ministerpräsidenten auf, seinen wohlklingenden Worten endlich einmal Taten folgen zu lassen.“ Friedl fordert eine Bahn-, Reaktivierungs- und ÖPNV-Offensive für Unterfranken.

„Wir wollen von der Bayerischen Staatsregierung endlich positive Signale für Bachgaubahn, Lohrer Stadtbahn, Steigerwaldbahn oder Werrntalbahn, sowie einen verlässlichen Zeitplan für die Reaktivierung der Mainschleifenbahn, damit eine Reaktivierung zum Januar 2026 klappen kann“, so Patrick Friedl. „Und wir warten noch immer auf eine ÖPNV-Strategie und Mobilitätsgarantie für ganz Unterfranken, damit wir eine Anbindung aller Orte mindestens im Stundentakt von morgens 5 Uhr bis Mitternacht bekommen. Was Baden-Württemberg kann und jetzt im Koalitionsvertrag bis 2026 vereinbart hat, sollte Bayern auch können!“

Hieraus zitiert in dem Mainpost-Artikel vom 20.05.2021.


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