Patrick Friedl

Mitglied des Bayerischen Landtags

Aktuell

Mainecho

Patrick Friedl, Grünen-Landtagsabgeordneter aus Würzburg, Sprecher für Naturschutz und Mitglied im Umweltausschuss:

"Das Ergebnis ist ein Glücksfall für den Naturschutz in Bayern. Ich begrüße den Runden Tisch. Demokratie bedeutet schließlich, miteinander zu reden. Ich bedauere aber, dass es dafür ein Volksbegehren braucht und eine Millionen Menschen, die auf die Rathäuser geht. Die Einladung kam erst, als sich abzeichnete, dass das Volksbegehren erfolgreich sein wird. Doch bereits vor anderthalb Jahren zeigte die Krefelder Studie zum Insektensterben, wie dringend der Handlungsbedarf ist. Jetzt liegt der Ball bei der Staatsregierung. Ich rechne damit, dass sie einen Alternativentwurf zum Volksbegehren vorlegen wird. Der Ball liegt jetzt bei ihr: Sie muss die Alternative entwerfen, wenn sie es für notwendig erachtet. Wenn der ernsthafte Wille da ist, gemeinsam voran zu kommen, werden wir Grünen unsere Ideen einbringen." [weiterlesen]

Das Volksbegehren für mehr Artenschutz in Bayern hat die erforderlichen Unterschriften erringen können und ist gleichzeitig auch das bisher erfolgreichste Volksbegehren in Bayern. Die Initiatoren sind begeistert und dankbar für die rege Unterstützung der Bevölkerung, wissen aber auch, dass nun viel Arbeit wartet. Der Landtagsabgeordnete Patrick Friedl hat natürlich ebenfalls unterschreiben und freut sich über den Erfolg.

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Pressemitteilung

Würzburg/München, 28. Januar 2019

Friedl: "Schluss machen mit Pestiziden in Naturschutzgebieten"

MdL Patrick Friedl hat eine Anfrage an die Staatsregierung zu Naturschutzgebieten gestellt Eine Anfrage des Landtagsabgeordneten Patrick Friedl zeigt, dass selbst Naturschutzgebiete in Bayern vor dem Einsatz von Pestiziden nicht sicher sind. Eigentlich soll diese höchste Schutzkategorie des Naturschutzrechtes die Artenvielfalt sichern. Aber in einigen Naturschutzgebieten Bayerns ist beispielsweise der Einsatz von Insektenvernichtungsmitteln nicht verboten. Im Landkreis Würzburg gilt dies z.B. in den „Naturschutzgebieten Edelmannswald und Blaugrashalden“ sowie im „Naturschutzgebiet Zeubelrieder Moor“. Ob und in welchem Umfang Pestizide eingesetzt werden, weiß die Staatsregierung nicht. Die anderen Naturschutzgebietsverordnungen in Stadt und Landkreis Würzburg enthalten differenzierte Verbote, „aber leider auch Ausnahmen“. Patrick Friedl: „Das bayerische Naturschutzrecht hat bedenkliche Lücken und muss dringend ergänzt werden“. In Baden-Württemberg ist in allen Naturschutzgebieten der Einsatz von Pestiziden verboten. Genau diesen Gesetzesartikel will das „Volksbegehren Artenvielfalt - Rettet die Bienen“ auch im Bayerischen Naturschutzgesetz verankern. „Helfen Sie mit und unterstützen Sie das Volksbegehren mit Ihrer Unterschrift vom 31.1. – 13.2. in Ihrem Rathaus. Denn Pestizide haben in Naturschutzgebieten nichts verloren“, so Friedl.

Anfrage zum Plenum des Abgeordneten Patrick Friedl (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) vom 21.01.2019

Pestizideinsatz in Naturschutzgebieten in Stadt und Landkreis Würzburg

„Ich frage die Staatsregierung: In welchen Naturschutzgebieten in Stadt und Landkreis Würzburg ist der Einsatz von Pestiziden in der Naturschutzgebietsverordnung nicht verboten und welche Pestizide kamen in welchem Naturschutzgebiet in den letzten 2 Jahrenzum Einsatz?“

Antwort des Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz:

Der Einsatz von Pestiziden ist in den zwei Altverordnungen „Naturschutzgebiete Edelmannswald und Blaugrashalden“ sowie „Naturschutzgebiet Zeubelrieder Moor“ im Landkreis Würzburg nicht verboten. Die anderen Naturschutzgebietsverordnungen in Stadt und Landkreis Würzburg enthalten differenzierte Verbote, z. B. Pflanzenschutzmittel einzusetzen, aber teilweise auch Ausnahmen. Über den Einsatz von Pestiziden liegen keine Informationen vor.

GRÜNE BAYERN

17. Oktober 2019

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    Feminismus international Katharina Schulze berichtet über ihren Austausch mit Politikerinnen und feministischen Aktivistinnen in den USA zur Situation von Frauen in der Politik, Feministischer Außenpolitik und zum Umgang mit Hass im Netz: „Wir haben festgestellt, dass wir stärker zusammen arbeiten müssen und uns über positive Erfahrungen in einzelnen Ländern besser austauschen müssen, um Veränderungen leichter...

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