Patrick Friedl

Mitglied des Bayerischen Landtags

Aktuell

Am 26.02. fand im Landtag eine Debatte zum Klimaschutz statt. Für uns Grüne ist klar, dass es unumgänglich ist, Klimaschutz UND Energiewende zusammen in die Verfassung aufzunehmen. Klimaschutz alleine reicht nicht aus. Hier der Link zu meiner Zwischenbemerkung während der Diskussion [ansehen]

TV Mainfranken gab mir am Donnerstag Gelegenheit, im Rahmen ihres "Stammtisches" zu den Themen Klima- und Umweltschutz zu sprechen. Diese Themen sind es, die mich antreiben und die wir auch auf politischer Ebene endlich aktiv und ernsthaft angehen müssen. Das erfolgreiche Volksbegehren "Rettet die Bienen" hat eindrucksvoll gezeigt, dass die Regierung zum Handeln aufgefordert ist.

Ebenfalls dabei war Josefine Feiler, eine der Organisatorinnen der Würzburger Fridays For Future - Gruppe. Wenn es um Klima- und Umweltschutz geht, ist diese Schülerbewegung natürlich nicht zu ignorieren und wir als Grüne sind froh über und dankbar für ihren Einsatz.

Hier der Link zur Aufzeichnung [ansehen]

Mainpost

Ein Bericht über meine ersten 100 Tage im Landtag - eine spannende Zeit mit vielen neuen Eindrücken und Erfahrungen. Auf diesem Weg noch einml ein herzliches Dankeschön an alle, die das möglich gemacht haben.

Patrick Friedl war der grüne Sensationssieger bei der Landtagswahl. Seit hundert Tagen ist der Würzburger im Parlament. Zu seiner ersten Rede kam der Ministerpräsident. [weiterlesen]

Drei Monate nach meinem Start im Landtag durfte ich bei der von unserer Fraktion vorgeschlagenen aktuellen Stunde zum Thema „Bayerns Reichtum schützen – Vielfalt der Tier- und Pflanzenarten bewahren“ meine ERSTE Rede im Plenum halten. Es freute mich natürlich besonders, dass mir so Gelegenheit gegeben wurde, zum Thema Insektenschwund und Artenschutz zu sprechen. Der letzte Satz wurde leider abgeschnitten, hier vollständig: "Retten wir die kleinbäuerliche Landwirtschaft und retten wir die Bienen. Danke!" - Und Danke an meine tollen Kolleg*innen für die Unterstützung im Plenum und auf dem Weg dahin!

"Wir sind mitten im Artenschwund - ausgelöst durch den Strukturwandel der Landwirtschaft, Stickstoffeinträge, Flurbereinigung, Pestizide, fortgesetzte Flächeninspruchnahme, Auswirkungen des Klimawandels...." [ansehen]

 

Mainecho

Patrick Friedl, Grünen-Landtagsabgeordneter aus Würzburg, Sprecher für Naturschutz und Mitglied im Umweltausschuss:

"Das Ergebnis ist ein Glücksfall für den Naturschutz in Bayern. Ich begrüße den Runden Tisch. Demokratie bedeutet schließlich, miteinander zu reden. Ich bedauere aber, dass es dafür ein Volksbegehren braucht und eine Millionen Menschen, die auf die Rathäuser geht. Die Einladung kam erst, als sich abzeichnete, dass das Volksbegehren erfolgreich sein wird. Doch bereits vor anderthalb Jahren zeigte die Krefelder Studie zum Insektensterben, wie dringend der Handlungsbedarf ist. Jetzt liegt der Ball bei der Staatsregierung. Ich rechne damit, dass sie einen Alternativentwurf zum Volksbegehren vorlegen wird. Der Ball liegt jetzt bei ihr: Sie muss die Alternative entwerfen, wenn sie es für notwendig erachtet. Wenn der ernsthafte Wille da ist, gemeinsam voran zu kommen, werden wir Grünen unsere Ideen einbringen." [weiterlesen]

Das Volksbegehren für mehr Artenschutz in Bayern hat die erforderlichen Unterschriften erringen können und ist gleichzeitig auch das bisher erfolgreichste Volksbegehren in Bayern. Die Initiatoren sind begeistert und dankbar für die rege Unterstützung der Bevölkerung, wissen aber auch, dass nun viel Arbeit wartet. Der Landtagsabgeordnete Patrick Friedl hat natürlich ebenfalls unterschreiben und freut sich über den Erfolg.

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Pressemitteilung

Würzburg/München, 28. Januar 2019

Friedl: "Schluss machen mit Pestiziden in Naturschutzgebieten"

MdL Patrick Friedl hat eine Anfrage an die Staatsregierung zu Naturschutzgebieten gestellt Eine Anfrage des Landtagsabgeordneten Patrick Friedl zeigt, dass selbst Naturschutzgebiete in Bayern vor dem Einsatz von Pestiziden nicht sicher sind. Eigentlich soll diese höchste Schutzkategorie des Naturschutzrechtes die Artenvielfalt sichern. Aber in einigen Naturschutzgebieten Bayerns ist beispielsweise der Einsatz von Insektenvernichtungsmitteln nicht verboten. Im Landkreis Würzburg gilt dies z.B. in den „Naturschutzgebieten Edelmannswald und Blaugrashalden“ sowie im „Naturschutzgebiet Zeubelrieder Moor“. Ob und in welchem Umfang Pestizide eingesetzt werden, weiß die Staatsregierung nicht. Die anderen Naturschutzgebietsverordnungen in Stadt und Landkreis Würzburg enthalten differenzierte Verbote, „aber leider auch Ausnahmen“. Patrick Friedl: „Das bayerische Naturschutzrecht hat bedenkliche Lücken und muss dringend ergänzt werden“. In Baden-Württemberg ist in allen Naturschutzgebieten der Einsatz von Pestiziden verboten. Genau diesen Gesetzesartikel will das „Volksbegehren Artenvielfalt - Rettet die Bienen“ auch im Bayerischen Naturschutzgesetz verankern. „Helfen Sie mit und unterstützen Sie das Volksbegehren mit Ihrer Unterschrift vom 31.1. – 13.2. in Ihrem Rathaus. Denn Pestizide haben in Naturschutzgebieten nichts verloren“, so Friedl.

GRÜNE BAYERN

10. Dezember 2019

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