Patrick Friedl

Mitglied des Bayerischen Landtags

Aktuell

Meine 2. Rede im Landtag zum Doppelhaushalt:

Die Umsetzung des Artenschutzvolksbegehrens wird im Haushalt nicht abgebildet. Wir Grünen wollen die Unteren Naturschutzbehörden (UNB) stärken. Um den Artenschutz voranzutreiben, brauchen wir 100 neue Stellen bei den UNB, nicht nur acht.

Die komplette Rede können Sie jederzeit auf meinem youtube-Kanal ansehen: [Video zur Rede]

Besuch des Landtags

München, 17. Mai 2019

Eine Schülergruppe der Adolph-Kolping-Schule reiste nach München in den Landtag und nutzte die Gelegenheit, um einer Plenarsitzung beizuwohnen, die u.a. zum Thema hatte, das Wahlalter auf 16 Jahre herabzusetzen. Aber es ergab sich ebenfalls die Gelegenheit, mit den beiden Landtagsabgeordneten Patrick Friedl & Kerstin Celina ins Gespräch zu kommen [weiterlesen bei der Mainpost]

Pressemitteilung

München, 15. Mai 2019

Patrick Friedl, Sprecher für Naturschutz und Klimaanpassung im Landtag fordert die umgehende Wiederaufnahme der Biotopkartierungen. Seiner Meinung nach ist es wichtig, die Obstbauern umfassend zu informieren, statt sie im Unklaren zu lassen und mit einer "Überreaktion" die Situation weiter zu verschlechtern. [weiterlesen auf der Seite der Grünen Fraktion]

In der heutigen Ausgabe der Bayerischen Staatszeitung kommt der Würzburger Landtagsabgeordnete Patrick Friedl zu Wort: Klimaschutz in die Verfassung - dies ist das Ziel Friedls und seiner Mitstreiter, denn: "die Verfassung sollte ein Abbild dessen sein, was in der Gesellschaft die wirklich wichtigen Themen sind", so Friedl. Im Interview äußert sich der MdL zum aktuellen Stand, einer CO2-Steuer und anderen Aspekten, die dringend in Angriff genommen werden müssen, um wirkliche Veränderungen zu erreichen. [weiterlesen bei BSZ]

Pressemitteilung

Würzburg/Schweinfurt/München, 28. April 2019

Erfolg am runden Tisch: Mehr Naturschutz im Spessart und Steigerwald

Grünen-MdL Celina, Friedl und Knoblach begrüßen Zwischenschritt auf dem Weg zum dritten Nationalpark

Wie am Freitag vom runden Tisch für Artenschutz berichtet, wollen die Bayerischen Staatsforsten „einige Tausend Hektar Staatswald zusätzlich aus der Nutzung nehmen“, um u.a. die Naturwälder im Spessart und Steigerwald „deutlich zu ergänzen“. So steht es im Abschlussbericht zum runden Tisch. Grünen-MdL Paul Knoblach, Kerstin Celina und Patrick Friedl begrüßen diese Ankündigung als wichtigen Zwischenschritt auf dem Weg zu einem Nationalpark in Franken, dem dritten in Bayern. „Wir danken unserem grünen Verhandlungsteam für seinen erfolgreichen Einsatz am runden Tisch für deutlich mehr Naturwaldflächen in Spessart und Steigerwald. Gerade der lange und intensive Einsatz der Befürworter*innen für mehr Naturschutz und einen Nationalpark im Steigerwald wird so endlich gewürdigt und anerkannt“, so der naturschutzpolitische Sprecher der Grünen-Landtagsfraktion, Patrick Friedl. „Nachdem mit einer Lex Steigerwald das Naturschutzgesetz in Bayern extra geändert wurde, um das damalige Naturschutzgebiet „Der Hohe Buchene Wald“ wieder aufzuheben, ist die jetzige Umkehr sehr zu begrüßen“, so MdL Paul Knoblach aus Garstadt. MdL Kerstin Celina: „Artenschutz und Naturschutz muss in ganz Bayern ankommen, und wir in Unterfranken haben in unseren Wäldern die besten Voraussetzungen dafür. Genau deshalb waren ja der Steigerwald, der Spessart und die Rhön als Standorte für einen dritten Nationalpark in Bayern im Gespräch.“ Mit zusätzlichen Naturwald-Flächen werde die Grundlage gelegt für einen späteren dritten Nationalpark im Norden Bayerns, sind die drei Grünen-MdL Celina, Friedl und Knoblach überzeugt.

Pressemitteilung

Würzburg/Karlstadt/München, 19. April 2019

MdL Celina und Friedl: "B26n für Region Würzburg verkehrspolitisch falsch"

In einer gemeinsamen Stellungnahme äußern sich die beiden grünen Landtagsabgeordneten Kerstin Celina (Kürnach) und Patrick Friedl (Würzburg) zur weiteren Planung der B26n

MdL Celina: „Jetzt ist die Katze aus dem Sack! Der Bund will die B 26n in jedem Fall durchbauen!“ Damit sei nicht nur der Landkreis Main-Spessart betroffen sondern zu einem späteren Zeitpunkt auch der Landkreis Würzburg. Wovor die B 26n-Gegner*innen immer gewarnt hätten, sei nun Gewissheit.

Auf der derzeitigen B 26 seinen momentan täglich bis zu 6.500 Fahrzeuge unterwegs, auf der B 26n sollen es bis zu 15.000 sein, wenn sich dann vorläufig in Karlstadt endet. Die B 26n werde Verkehr anziehen und schaffe damit Verkehrsprobleme im Landkreis Main-Spessart, die es ohne sie gar nicht geben würde. Celina: „Es kann gar keine gute Linienführung geben, hinterher werden andere Anwohner unter mehr Verkehr leiden, der vorher gar nicht da gewesen ist. Das nachgeordnete Straßennetz von Staats- und Kreisstraßen wird höher belastet.“ Hierfür gebe es bisher keine konkreten Lösungsansätze. Die vorgesehene Trasse führe mitten durch wertvolle Naturbereiche und zerstöre das Landschaftsbild. „Wer glaubt, mit kleineren Korrekturen an der Trassenführung könne alles gut werden, redet große Probleme in unangemessener Weise klein.“

Die Bayerische Staatsregierung freue sich über dramatisch falsche Weichenstellungen im Verkehr in der Region Würzburg, kritisiert der Würzburger Grünen-MdL Patrick Friedl zum verkündeten Ende des Linienbestimmungsverfahren bei der B 26n. Während Verkehrsminister Dr. Hans Reichhart sich begeistert äußere über den Fortgang der Planungen zur B 26n-Westumgehung um Würzburg, wolle die Bahn die Steigerwaldtrasse entwidmen und verkaufen und lasse sich bei der Reaktivierung der Mainschleifenbahn von Würzburg nach Volkach „bitteln und betteln“. Grünen-MdL Patrick Friedl, Sprecher für Naturschutz und Klimaanpassung seiner Fraktion: „So geht Verkehrspolitik von vorgestern - Straßenbau bejubeln und die Bahn weiter abhängen. Hat der Bauminister schon bemerkt, dass wir mitten im Klimawandel sind? Die Landschaft dörrt aus, die Landwirtschaft hat drastische Ernteausfälle, die Wälder beginnen abzusterben, unsere Ortschaften überhitzen, das Wasser geht uns aus und die Bayerische Staatsregierung macht Verkehrswende verkehrt herum für mehr Auto und weniger Bahn.“

„Purer Hohn“ ist nach Friedl die Begründung dafür aus dem Bauministerium. Dieses lobt, dass „die B 26n in Zukunft das Autobahndreieck West von A3/A81 zum Autobahnkreuz Werneck A7/A70 verknüpft“. „Kennt der Bauminister seinen Straßenatlas nicht? Die Strecke ist bestens verknüpft über das Autobahnkreuz Biebelried. Sie ist zugleich auch noch kürzer als die Strecke über die geplante B 26n. Wer sollte hier also fahren? Um warum sollte man Autos von einer bestehenden Autobahn über eine neue Bundesstraße zur zusätzlichen verkehrlichen Belastung in eine Region ziehen? Und wer soll eine Trasse nutzen die länger ist und auf der langsamer gefahren werden muss?“ fragt Friedl erbost. Um die Antwort selbst zu geben: „Niemand braucht dafür die B26n. Sie ist hierzu überflüssig, verkehrspolitisch falsch und klimapolitisch ein Armutszeugnis für die Bayerische Staatsregierung.“

GRÜNE BAYERN

17. Oktober 2019

  • Feminismus, Selbstbestimmung, Patriarchat

    Feminismus international Katharina Schulze berichtet über ihren Austausch mit Politikerinnen und feministischen Aktivistinnen in den USA zur Situation von Frauen in der Politik, Feministischer Außenpolitik und zum Umgang mit Hass im Netz: „Wir haben festgestellt, dass wir stärker zusammen arbeiten müssen und uns über positive Erfahrungen in einzelnen Ländern besser austauschen müssen, um Veränderungen leichter...

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  • Spielbein? Standbein? Oder was?

    Landesschatzmeister Sascha Müller wirft einen sehr persönlichen Blick auf die Geschichte der bayerischen GRÜNEN und ihr Verhältnis zu den vielfältigen Bewegungen der Zivilgesellschaft. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sind zu einem großen Teil aus Bewegungen wie Umwelt-, Friedens- und Frauenbewegung heraus entstanden. Kein Wunder, dass daraus auch ein anderes Selbstverständnis erwuchs als bei anderen Parteien, die ihr...

    Der Beitrag Spielbein? Standbein? Oder was? erschien zuerst auf GRÜNE BAYERN.

  • Wir sind hier, wir sind laut! Grüner Umweltschutz gestern und heute

    Der Kampf um den Erhalt unserer Lebensgrundlagen ist heute so präsent wie zur Gründungszeit der GRÜNEN. Ein Rück- und Rundumblick auf 40 Jahre grüne Umweltschutzgeschichte in Bayern. „Dieses Silvester im Taxölderner Forst werde ich nie vergessen. Im Hüttendorf wurden Weinzelte aufgestellt, und Hunderte Menschen feierten bei klirrender Kälte das neue Jahr 1986.« So erzählt Christian...

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