Patrick Friedl

Grüner Stadtrat Würzburg

Gut vier Jahre sind vergangen vom ersten Antrag bis zur Vollendung eines Radverkehrskonzepts für das Stadtgebiet, das der Stadtrat am Donnerstag verabschieden soll. Im Umwelt- und Planungsausschuss wurde das gut 90-seitige Papier bereits am Dienstag nach einer kurzen Diskussion einstimmig auf den Weg gebracht.

Radachsen als Hauptverkehrsadern in alle Richtungen, Schutzstreifen auf der Fahrbahn an Stelle von Radwegen, die Öffnung von zahlreichen Einbahnstraßen in beide Richtungen für Radler und der Bau von zusätzlichen Fahrrad-Abstellanlagen – das sind die Hauptpunkte des Konzepts, durch das aus Würzburg in den nächsten Jahren endgültig eine fahrradfreundliche Kommune werden soll.

Erstellt wurde das Konzept vom Büro für Stadt- und Verkehrsplanung (BSV) aus Aachen in Zusammenarbeit mit dem Radverkehrsbeirat und interessierten Bürgern – BSV-Planerin Katja Engelen fasste die wichtigsten Punkte des umfangreichen Werkes für den Ausschuss noch einmal zusammen. […]

Es ist richtig, die Radfahrer zurück auf die Straße zu holen und dadurch den Autofahrern sichtbar zu machen, dass sie auch dorthin gehören“, betonte Patrick Friedl von den Grünen, die das Radverkehrskonzept zusammen mit der SPD ohne Vorbehalte begrüßen und die vorgeschlagenen Maßnahmen vorantreiben wollen. Friedl drängte darauf, so schnell wie möglich „alles umzusetzen, was wir umsetzen können“. Vor allem dürfe man nicht durch die Konzentration auf Hauptradachsen die Umsetzung einfacher Maßnahmen an anderen Stellen blockieren, „durch die das Konzept die Bürger erreicht“, so Friedl.

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Das einstimmig verabschiedete Radverkehrskonzept finden Sie hier