Patrick Friedl

Stadtrat in Würzburg

Wahl 2018

Liebe Freundinnen und Freunde,

der Klimawandel ist da. Wir sind mittendrin. Die Klimaerwärmung ist die große Herausforderung für unsere Generation. Es ist an uns, das uns mögliche zu tun, um Umwelt, Natur, Artenvielfalt und Klima zu schützen. Wir tragen Verantwortung für die (Über-)Lebenschancen der Jugend, der Kinder und der noch Ungeborenen. Die Lösungsansätze sind so vielfältig wie herausfordernd. Sie betreffen alle Lebensbereiche, in denen wir Energie und Rohstoffe (ver-)brauchen. Wir haben dafür Begriffe geprägt wie: „Energiewende“, „Verkehrswende“ oder „Agrarwende“.

Meinen Beitrag hierzu leiste ich bislang vorwiegend auf kommunaler und regionaler Ebene, als aktives Parteimitglied in Kreis- und Bezirksvorstand, als Stadtrat in Würzburg, als Abgeordneten-Mitarbeiter von Hans-Josef Fell und Dieter Janecek und in vielfältigen von mir initiierten Bündnissen, wie dem Aktionsbündnis Grüner Platz am Theater oder der Klima-Allianz Würzburg. Erfolgreich habe ich dabei vorangetrieben, organisiert und gewirkt: Klima-Demos, Integriertes Klimaschutzkonzept, Verbesserungen für Flüchtlinge, Radverkehrskonzept, Stadtbäume-Programm, Klimafunktionskartierung, 1. und 2. KlimaSchutzKongress, Bürgerentscheid „Grüner Platz am Theater“, mehr Grün, neuen Schwung für das Ziel Straßenbahn Linie 6 zum Hubland und viele weitere Beiträge zur positiven Wahrnehmung für grüne Themen.

Zugleich ist der soziale Zusammenhalt von Rechtspopulisten bedroht. Es ist an uns, das soziale Miteinander zu stärken. Konkret geht es um gelingende Integration und Inklusion, besseren Schutz vor Armut und häuslicher Gewalt. Kinder müssen optimale Start- und Entwicklungsbedingungen bekommen. Das heißt, wir brauchen mehr Hebammen, Erzieher*innen, Lehrer*innen, (Sozial-)Pädagog*innen und Psycholog*innen.

Bei meiner täglichen Arbeit mit Kindern und deren Eltern in Trennungs-/Scheidungssituationen erlebe ich den Druck und die Nöte, unter denen viele in unserer Gesellschaft leben müssen, weil an den falschen Stellen gespart wird. Für einen klinischen, stationären, teilstationären und ambulanten psychosozialen „Reparatur-Betrieb“ geben wir kommunal und regional sehr viel Geld aus, während für präventive Maßnahmen oft die staatliche Finanzierung, Förderung und Projekte fehlen oder nur mit viel privatem Engagement Ehrenamtlicher hier Fortschritte erzielt werden.

In beiden Bereichen (Klimaschutz und soziales Miteinander) möchte ich meine persönlichen, beruflichen und politischen Erfahrungen künftig auch im Landtag für die Grünen im Interesse aller Menschen einbringen.

Ihr/Euer Patrick Friedl

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