Patrick Friedl

Grüner Stadtrat Würzburg

Patrick Friedl

Wenn im Jahr 2018 die Besucher vom Hauptbahnhof zum Hubland strömen, um dort die grünen Wiesen und bunten Blumen der Landesgartenschau auf dem umgestalteten Gelände der früheren Leighton Barracks zu besuchen, soll sie das Grün schon auf dem Weg dorthin begleiten.

Das möchte auch der Stadtrat und stimmte einem entsprechenden Antrag der Grünen-Fraktion im Umwelt und Planungsausschuss einstimmig zu. Die stellvertretenden Vorsitzenden der Grünen-Fraktion Patrick Friedl und Karin Miethaner-Vent hatten zusammen mit Stadträtin Silke Trost beantragt, dass vom Fachbereich Klima und Umwelt der Stadt bis Oktober dieses Jahres ein „Förderprogramm Fassadenbegrünung“ für die Gebäude auf der Achse Kaiserstraße – Theaterstraße – Rottendorfer Straße erarbeitet werden soll.

In weiten Teilen nur wenig bis gar nicht begrünt

Die Begründung: Der kürzeste Weg zur Landesgartenschau aus der Innenstadt führe vom Hauptbahnhof über die Kaiser- und Theaterstraße in die Rottendorfer Straße, die auch die zentrale Erschließung des neuen Stadtteils am Hubland bildet. „Leider sind diese Straßenzüge in weiten Teilen nur wenig bis gar nicht begrünt“, so Patrick Friedl jetzt in einer Pressemitteilung der Grünen Stadtratsfraktion.

Nur mit einem Förderprogramm jetzt sei eine erste Fassadenbegrünung bis zur Landesgartenschau 2018 noch möglich, so Friedl weiter. Der Stadtrat könne dann das Förderprogramm noch für den Haushalt 2017 beschließen und somit könnte dann mit einer Begrünung der Fassaden auf der direkten Route zur Landesgartenschau 2018 vom Hauptbahnhof bis in die Rottendorfer Straße noch im Jahr 2017 begonnen werden.

Konzept für ein „Förderprogramm Fassadenbegrünung“

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„Das Förderprogramm soll so gestaltet sein, dass es nach dem Ende der Landesgartenschau auf weitere Bereiche der Stadt ausgeweitet werden kann,“ wünscht Friedl, „und dabei sollten dann auch die Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG), das Zentrum für angewandte Energieforschung (ZAE) oder das Zentrum Stadtnatur und Klimaanpassung (ZSK) der Technischen Universität München einbezogen werden.“

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